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2. Winterrede: Pedro Lenz

Von Pedro Lenz 7. Januar 2016 Keine Kommentare

Liebi Zürcherinnen,

liebi Zürcher,

härzlech wüukomme

zu dere chline Winterred

hütt am Obe do z Züri,

es isch mer e Fröid,

e Fröid und en Ehr,

hie z Züri us däm Erker

zu öich dörfe z rede,

i rede drum gärn

und i rede gärn z Züri,

bi immer gärn z Züri.

Und wenn i hütt und hie säge,

es sig mer e Fröid und en Ehr

do z Züri z si und do z rede,

wöu i gärn z Züri bi

und gärn z Züri rede,

de erwartet jetz bitte nid

en ironischi Brächig

vo deren Ussag.

 

Nei liebi Zürcherinne

liebi Zürcher

erwartet bitte nid,

dass i jetz mit de Clichee

und de Kantonauwitzli

über öich Zürcher

und üsBärner chume.

 

I sägen ironiefrei,

dass i gärn z Züri bi,

dass Züri vüu schöni Egge het

und vor auem im Summer

sehr e läbenswärten Ort isch.

 

Züri gliicht vüune

gmüetleche, übersichtleche

liebenswärte Städt,

und glichzigit hets

si eiget, historisch

und geografisch Charme.

 

Nei, erwartet bitte nid,

dass i jetz und a dere Stöu

die aute Clichee bediene

die ewige gliiche, längwilige

Clichee, wo bi jedem Poetry Slam

i jedem Comedy Programm,

oder im Radio SRF

immer wieder eso wahnsinnig

gärn zelebriert wärde.

 

Züri isch so und so

und d Zürcher si so und so

und Bärn hingäge isch so und so

und ha ha ha ha.

 

Nei, liebe Aawäsendi

die Zit isch verbi,

d Zit vo de Kantonauwitzli,

di Zit vo de büuige Clichee

und de harmlose Stichelei

zwüsche Bärner und Zürcher

und Aargouer und Sanggauer

und di Wäutsche sige so

und d Walliser sige so

und bla bla bla,

die Zit isch verbi.

 

Die Zit isch früecher gsi.

 

Vilecht heit ers gmerkt,

liebi Aawäsendi,

liebi Mönsche,

es pfiifft jetz es angers Lüftli

i däm Land,

es isch nümm luschtig

Kantonauwitzli si nümm luschtig,

Swissness isch nümm luschtig,

Luschtigsi isch nümm luschtig,

Geissböck und Sennehüng

si nümm luschtig,

Ironie isch nümm luschtig,

si meines ärnscht, todärnscht.

 

Si meines sehr ärnscht,

die wo behoupte,

me müess jetz ändlech

d Usschaffige düresetze.

 

Me dörf d Einzufäu nümm aaluege,

me müess d Juschtiz überspringe,

me müess d Mönscherächt verspotte,

me müess d Soziahüuf-Empfänger

und d Drögeler und d Bättler

und d IV-Räntnerinnen

und d Secondos und di Arbetslose

herter a d Kasse näh,

aber d Stürbetrüeger

die dörf me lo schlüüffe,

lo mer no chli lo schlüüffe.

 

D Swissness isch ärnscht worde,

liebe Damen und Herre,

d Burehemmli mit Enzian

si nes politisches Statement worde,

ds wisse Chrüz uf rotem Grund

isch es politisches Statement worde,

der Appizäuerchäs und der Ballebärg

si nes politisches Statement worde

Ferdinand Hodler und Albert Anker

si nes politisches Statement worde,

ds Matterhorn und d Blüemlisaup,

ds Schwizerörgeli und ds Hackbrätt,

d Rütliwiesen und ds Aubisgüetli,

ds Victorinx-Mässer und Militärschoggi,

aues isch es politisches Statement worde.

 

D Totegräber vo de Mönscherächt,

d Totegräber vom soziale Friede,

d Totegräber vor Toleranz,

d Totegräber vor geischtigen Offeheit,

d Totegräber vor politische Kultur

hei sech au das ungere Nagu grisse,

hei das aues längschtens bsetzt,

aui Symbou und aui Mythe,

aues Bruuchtum und aui Traditione,

und aues, wo me für Tradition hautet,

hei sech die scho lang, scho lang

ungere Nagu grisse.

 

Si hei d Etiggette Swissnes drufkläbt,

und behouptet, si sige ds Vouk

und nume si sige ds Vouk

und ds Vouk heigs eso wöue

und ds Vouk heigs eso beschlosse,

und ds Vouk heig immer rächt,

und ds Vouk sig speziell,

und ds Vouk, ds Vouk, ds Vouk,

ds Vouk, ds Vouk, ds Vouk,

ein einig Volk von Volksparteivolk,

ds userwäuhte Stimmvouk,

ds usewäuhte Vouksvouk,

wo ein Willi ist, ist ein Volk.

 

Und zu däm Vouk,

zu däm Vouksvouk,

wo d Vouksparteivouksspitze

aus Vouk definiert het,

zu däm Vouk vo Vouksvouk,

wo vo de Vouksverträtter

vom Vouksparteivouk

i Mehrzwäckhalle

landuf und landab

belehrt und indoktriniert wird,

mit Vouksbüudigsvorträg

vom vouksnööche Vouksgötti

und sim vouksächte Fuesssvouk

zu däm Vouk dörfe nume die ghöre,

wo sech vouksgerächt verhaute.

 

Und mir angere,

mir wo vilecht ou gärn

mou angeri Musig lose

und angeri Chleider träge,

und angeri Büecher läse,

mir chöme nümm zum Stuunen us,

wenn mer ghöre und erfahre,

wär und was und wie,

dass ds Vouk hütt isch.

 

Was vouksgerächt isch,

das definiere nid dir und ig

liebe Damen und Herre,

liebi Aawäsendi,

was ds Vouk usmacht,

was ds Vouk söu gloube,

wär ds Vouk isch,

wär Teil vom Vouk isch,

wär sech zum Vouk darf zöue,

und wär ender lieber nid,

das definiert und bestimmt

d Vouksparteivouksspitze.

 

Aber das Mittulandland,

das Bärg und Tau Land,

dä Bitz Bode wo mir drinn läbe,

wöu mer entweder einisch

do uf d Wäut si cho

oder wöu mer einisch

do häre si zoge,

das Agglomerationsland,

das minarettfreie Land,

das Land vo de Luftschutzchäuer,

das Land vo den unbediente Bahnhöf,

das Land vo de Mc Clean WC,

das Land vode Kafirahmdechelisammler,

das Land vom Samschtigsjass,

das Land vom Cervelat-Salat,

das Land vor Starbuckskultur,

das Land vo Herrlibärg,

das Land vo de Cumulus-Charte,

das Land vo de Selecta-Outomate,

das Land ghört nid allei dene,

wo i jedem Satz ds Wort Vouk

bruchen und wo das Wort

numen uf sich säuber bezieh.

 

I möchte nid im ne Land deheime si,

wo uf der einte Site ds Vouk läbt

und uf der angere Site die,

wo zersch no müesse bewiise,

dass si vilecht nach länger Zit,

wenn si immer aues richtig mache,

gnädigerwiis d Chancen überchöme,

irgendeinisch vo däm Vouk

aus Vouksteil akzeptiert z wärde.

 

Nid jede,

won es Schwizerörgeli spüut,

muess wäge däm

es Sennechutteli träge.

 

Nid jede wo Puure gärn het,

muess wäge däm

ou Puurezmorge gärn ha.

 

Nid jede wo der Schwizerpsaum singt,

versteit öppis vor Musig,

wo i däm Land gspüut wird.

 

Mir si aui ou Vouk,

mir si do deheime,

dir und ig,

aber do deheime si,

heisst nid outomatisch

dass mer di Wäut dörte usse,

nume no aus Bedrohig

müessen empfinde,

dass mer nid vo aune,

wo chli angers si

ständig müessen abgränze.

 

Und wenn mer am Fürobe

vilecht mou es haub Stündli

am Siedligsbrei go schmöcke,

im Vorort vor Vorstadt,

dörte wo d Lagerhüser,

und d Sportaalage

mit Sicherheitskameras

überwacht wärde,

während däm

dass möglecherwiss nöimen

e Bursch und es Meitschi

zum erschte Mou  mitenang

möchte müntschele,

de dörfe mer nid ständig aanäh,

mir do ir Schwiz

mir sigen immer angers,

sigen immer e Sonderfau

 

Ou a angernen Orten uf der Wäut,

ou i angerne Länder z Europa

oder z Asien oder süsch nöime

gits Mönsche wo am Fürobe

irgendwo mit em Hung gö go loufe,

wo sech gägesitig grüesse

i de Vorortsquartier,

und wo vilecht e Hung rüehme,

und es paar Wort wächsle,

jo, es isch ou es Männdli,

nei, är isch nümm ganz jung,

e Mischling, aber e Liebe,

danke, süsch geits guet,

wenn nume d Frou

nid wieder mit de Glänk,

es isch d Füechtigkeit,

was wott me mache

und heit e schönen Obe.

 

Das isch nid exklusiv.

Söttigi Begägnige gits überau

Und bi jedem Vouk.

Das isch nid eim einzige

Vouksparteivouk vorenthaute.

 

Ds Vouk si nid nume die,

wo für sich allei

ds Vouksi reklamiere,

ds Vouk si mir aui,

liebi Lüt, liebs Vouk,

mir si ds Vouk und die

wo zuefäuig im Usland usse

uf d Wäut si cho und wo

im Usland usse läbe

und im Usland usse

glücklech oder unglücklech si,

di si ou e Teil vom Vouk,

vom globalisierte Vouk,

vom Wäutvouk wo sech bewegt,

wo lachet und grännet,

wo liebt und sech sehnet,

wo mou besser

und mou weniger guet

dür ds Läbe stouperet

und wo sech hoffetlech nid iibüudet,

es gäb ächteri und weniger ächti

Vouksmitglieder uf der Wäut.

 

Liebi Zürcherinnen und Zürcher,

liebi Aawäsendi,

i ha ganz am Aafang gseit,

i sig gärn z Züri

und das isch wohr,

i bi gärn z Züri,

aber i bi ou no

au vüune angeren Orte gärn,

nöime deheime si

oder sich nöime deheime füehle,

dass isch weniger e Frog vom Ort

aus e Frog vom Zämeläbe.

 

Häbet Sorg,

häufit bitte luege,

dass nid nume di angere ds Vouk si,

mir aui si ds Vouk,

dir und ig und ou die,

wo kes Stimm- und Wauhrächt hei.

 

I wünschen es Guets Nöis

i danke für d Ufmerksamkeit,

Merci vüu Mou.

Liebi Zürcherinnen,

liebi Zürcher,

härzlech wüukomme

zu dere chline Winterred

hütt am Obe do z Züri,

es isch mer e Fröid,

e Fröid und en Ehr,

hie z Züri us däm Erker

zu öich dörfe z rede,

i rede drum gärn

und i rede gärn z Züri,

bi immer gärn z Züri.

 

Und wenn i hütt und hie säge,

es sig mer e Fröid und en Ehr

do z Züri z si und do z rede,

wöu i gärn z Züri bi

und gärn z Züri rede,

de erwartet jetz bitte nid

en ironischi Brächig

vo deren Ussag.

 

Nei liebi Zürcherinne

liebi Zürcher

erwartet bitte nid,

dass i jetz mit de Clichee

und de Kantonauwitzli

über öich Zürcher

und üsBärner chume.

 

I sägen ironiefrei,

dass i gärn z Züri bi,

dass Züri vüu schöni Egge het

und vor auem im Summer

sehr e läbenswärten Ort isch.

 

Züri gliicht vüune

gmüetleche, übersichtleche

liebenswärte Städt,

und glichzigit hets

si eiget, historisch

und geografisch Charme.

 

Nei, erwartet bitte nid,

dass i jetz und a dere Stöu

die aute Clichee bediene

die ewige gliiche, längwilige

Clichee, wo bi jedem Poetry Slam

i jedem Comedy Programm,

oder im Radio SRF

immer wieder eso wahnsinnig

gärn zelebriert wärde.

 

Züri isch so und so

und d Zürcher si so und so

und Bärn hingäge isch so und so

und ha ha ha ha.

 

Nei, liebe Aawäsendi

die Zit isch verbi,

d Zit vo de Kantonauwitzli,

di Zit vo de büuige Clichee

und de harmlose Stichelei

zwüsche Bärner und Zürcher

und Aargouer und Sanggauer

und di Wäutsche sige so

und d Walliser sige so

und bla bla bla,

die Zit isch verbi.

 

Die Zit isch früecher gsi.

 

Vilecht heit ers gmerkt,

liebi Aawäsendi,

liebi Mönsche,

es pfiifft jetz es angers Lüftli

i däm Land,

es isch nümm luschtig

Kantonauwitzli si nümm luschtig,

Swissness isch nümm luschtig,

Luschtigsi isch nümm luschtig,

Geissböck und Sennehüng

si nümm luschtig,

Ironie isch nümm luschtig,

si meines ärnscht, todärnscht.

 

Si meines sehr ärnscht,

die wo behoupte,

me müess jetz ändlech

d Usschaffige düresetze.

 

Me dörf d Einzufäu nümm aaluege,

me müess d Juschtiz überspringe,

me müess d Mönscherächt verspotte,

me müess d Soziahüuf-Empfänger

und d Drögeler und d Bättler

und d IV-Räntnerinnen

und d Secondos und di Arbetslose

herter a d Kasse näh,

aber d Stürbetrüeger

die dörf me lo schlüüffe,

lo mer no chli lo schlüüffe.

 

D Swissness isch ärnscht worde,

liebe Damen und Herre,

d Burehemmli mit Enzian

si nes politisches Statement worde,

ds wisse Chrüz uf rotem Grund

isch es politisches Statement worde,

der Appizäuerchäs und der Ballebärg

si nes politisches Statement worde

Ferdinand Hodler und Albert Anker

si nes politisches Statement worde,

ds Matterhorn und d Blüemlisaup,

ds Schwizerörgeli und ds Hackbrätt,

d Rütliwiesen und ds Aubisgüetli,

ds Victorinx-Mässer und Militärschoggi,

aues isch es politisches Statement worde.

 

D Totegräber vo de Mönscherächt,

d Totegräber vom soziale Friede,

d Totegräber vor Toleranz,

d Totegräber vor geischtigen Offeheit,

d Totegräber vor politische Kultur

hei sech au das ungere Nagu grisse,

hei das aues längschtens bsetzt,

aui Symbou und aui Mythe,

aues Bruuchtum und aui Traditione,

und aues, wo me für Tradition hautet,

hei sech die scho lang, scho lang

ungere Nagu grisse.

 

Si hei d Etiggette Swissnes drufkläbt,

und behouptet, si sige ds Vouk

und nume si sige ds Vouk

und ds Vouk heigs eso wöue

und ds Vouk heigs eso beschlosse,

und ds Vouk heig immer rächt,

und ds Vouk sig speziell,

und ds Vouk, ds Vouk, ds Vouk,

ds Vouk, ds Vouk, ds Vouk,

ein einig Volk von Volksparteivolk,

ds userwäuhte Stimmvouk,

ds usewäuhte Vouksvouk,

wo ein Willi ist, ist ein Volk.

 

Und zu däm Vouk,

zu däm Vouksvouk,

wo d Vouksparteivouksspitze

aus Vouk definiert het,

zu däm Vouk vo Vouksvouk,

wo vo de Vouksverträtter

vom Vouksparteivouk

i Mehrzwäckhalle

landuf und landab

belehrt und indoktriniert wird,

mit Vouksbüudigsvorträg

vom vouksnööche Vouksgötti

und sim vouksächte Fuesssvouk

zu däm Vouk dörfe nume die ghöre,

wo sech vouksgerächt verhaute.

 

Und mir angere,

mir wo vilecht ou gärn

mou angeri Musig lose

und angeri Chleider träge,

und angeri Büecher läse,

mir chöme nümm zum Stuunen us,

wenn mer ghöre und erfahre,

wär und was und wie,

dass ds Vouk hütt isch.

 

Was vouksgerächt isch,

das definiere nid dir und ig

liebe Damen und Herre,

liebi Aawäsendi,

was ds Vouk usmacht,

was ds Vouk söu gloube,

wär ds Vouk isch,

wär Teil vom Vouk isch,

wär sech zum Vouk darf zöue,

und wär ender lieber nid,

das definiert und bestimmt

d Vouksparteivouksspitze.

 

Aber das Mittulandland,

das Bärg und Tau Land,

dä Bitz Bode wo mir drinn läbe,

wöu mer entweder einisch

do uf d Wäut si cho

oder wöu mer einisch

do häre si zoge,

das Agglomerationsland,

das minarettfreie Land,

das Land vo de Luftschutzchäuer,

das Land vo den unbediente Bahnhöf,

das Land vo de Mc Clean WC,

das Land vode Kafirahmdechelisammler,

das Land vom Samschtigsjass,

das Land vom Cervelat-Salat,

das Land vor Starbuckskultur,

das Land vo Herrlibärg,

das Land vo de Cumulus-Charte,

das Land vo de Selecta-Outomate,

das Land ghört nid allei dene,

wo i jedem Satz ds Wort Vouk

bruchen und wo das Wort

numen uf sich säuber bezieh.

 

I möchte nid im ne Land deheime si,

wo uf der einte Site ds Vouk läbt

und uf der angere Site die,

wo zersch no müesse bewiise,

dass si vilecht nach länger Zit,

wenn si immer aues richtig mache,

gnädigerwiis d Chancen überchöme,

irgendeinisch vo däm Vouk

aus Vouksteil akzeptiert z wärde.

 

Nid jede,

won es Schwizerörgeli spüut,

muess wäge däm

es Sennechutteli träge.

 

Nid jede wo Puure gärn het,

muess wäge däm

ou Puurezmorge gärn ha.

 

Nid jede wo der Schwizerpsaum singt,

versteit öppis vor Musig,

wo i däm Land gspüut wird.

 

Mir si aui ou Vouk,

mir si do deheime,

dir und ig,

aber do deheime si,

heisst nid outomatisch

dass mer di Wäut dörte usse,

nume no aus Bedrohig

müessen empfinde,

dass mer nid vo aune,

wo chli angers si

ständig müessen abgränze.

 

Und wenn mer am Fürobe

vilecht mou es haub Stündli

am Siedligsbrei go schmöcke,

im Vorort vor Vorstadt,

dörte wo d Lagerhüser,

und d Sportaalage

mit Sicherheitskameras

überwacht wärde,

während däm

dass möglecherwiss nöimen

e Bursch und es Meitschi

zum erschte Mou  mitenang

möchte müntschele,

de dörfe mer nid ständig aanäh,

mir do ir Schwiz

mir sigen immer angers,

sigen immer e Sonderfau

 

Ou a angernen Orten uf der Wäut,

ou i angerne Länder z Europa

oder z Asien oder süsch nöime

gits Mönsche wo am Fürobe

irgendwo mit em Hung gö go loufe,

wo sech gägesitig grüesse

i de Vorortsquartier,

und wo vilecht e Hung rüehme,

und es paar Wort wächsle,

jo, es isch ou es Männdli,

nei, är isch nümm ganz jung,

e Mischling, aber e Liebe,

danke, süsch geits guet,

wenn nume d Frou

nid wieder mit de Glänk,

es isch d Füechtigkeit,

was wott me mache

und heit e schönen Obe.

 

Das isch nid exklusiv.

Söttigi Begägnige gits überau

Und bi jedem Vouk.

Das isch nid eim einzige

Vouksparteivouk vorenthaute.

 

Ds Vouk si nid nume die,

wo für sich allei

ds Vouksi reklamiere,

ds Vouk si mir aui,

liebi Lüt, liebs Vouk,

mir si ds Vouk und die

wo zuefäuig im Usland usse

uf d Wäut si cho und wo

im Usland usse läbe

und im Usland usse

glücklech oder unglücklech si,

di si ou e Teil vom Vouk,

vom globalisierte Vouk,

vom Wäutvouk wo sech bewegt,

wo lachet und grännet,

wo liebt und sech sehnet,

wo mou besser

und mou weniger guet

dür ds Läbe stouperet

und wo sech hoffetlech nid iibüudet,

es gäb ächteri und weniger ächti

Vouksmitglieder uf der Wäut.

 

Liebi Zürcherinnen und Zürcher,

liebi Aawäsendi,

i ha ganz am Aafang gseit,

i sig gärn z Züri

und das isch wohr,

i bi gärn z Züri,

aber i bi ou no

au vüune angeren Orte gärn,

nöime deheime si

oder sich nöime deheime füehle,

dass isch weniger e Frog vom Ort

aus e Frog vom Zämeläbe.

 

Häbet Sorg,

häufit bitte luege,

dass nid nume di angere ds Vouk si,

mir aui si ds Vouk,

dir und ig und ou die,

wo kes Stimm- und Wauhrächt hei.

 

I wünschen es Guets Nöis

i danke für d Ufmerksamkeit,

Merci vüu Mou.

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