Menu

Brigitte Federi

34 Blogposts
Brigitte Federi
Brigittes Herz schlug schon früh für ein Leben in der Stadt. Die Poster in ihrem Kinderzimmer zeigten Brooklyn Bridge und Big Ben, leider fand Brigitte später weder in New York noch in London einen See mit Bergsicht. Doch das Gute liegt bekanntlich nah, und so lebt sie heute mit ihrer Familie in Zürich, «der besten Stadt der Welt».


Die Bahnhofstrasse als Grüeziweg?

Von Brigitte Federi 16. Oktober 2013 3 Kommentare

Zum ersten Mal erwachsen fühlte ich mich, als ich von einer Frau auf der Strasse mit «Grüezi» anstatt des üblichen «Hoi» gegrüsst wurde. Ich war damals etwa 12 Jahre alt und alleine unterwegs zu einem Schuhgeschäft, um mir dort Winterstiefel zu kaufen. Dieser Kauf mag zu meinem Erwachsenengefühl beigetragen haben, das erste an mich gerichtete «Grüezi» wäre mir aber auch sonst in Erinnerung geblieben. (Ebenfalls in Erinnerung geblieben ist mir, wie ich von einer Verkäuferin im H&M zum ersten Mal gesiezt wurde. Und wie alt ich mich danach fühlte.) 

Im Zweifelsfall gegen die vorderasiatische Blattlaus

Von Brigitte Federi 2. Oktober 2013 Keine Kommentare

Ich möchte jetzt nicht anfangen zu jammern, dass im Herbst in Zürich zu viele kulturelle Veranstaltungen stattfinden, und dass mir nichts anderes übrig bleibt, als einige grossartige Sachen zu verpassen. Denn auch wenn es so ist, und mir einige von Euch bestimmt recht geben – es wäre ein Jammern auf hohem Niveau, und ich übe mich gerade darin, das zu vermeiden. 

Mein Stadtkind

Von Brigitte Federi 16. September 2013 2 Kommentare

Mein Stadtkind hält sich gerne in der Natur auf, es mag die Berge, das Meer und den Zürisee. Es mag auch den Wald, die vielen Grünflächen in unserer Siedlung und findet es megacool, dass auf unserem Balkon Tomaten, Rüebli und Erdbeeren wachsen. Mein Sohn ist aber auch ein grosser Fan von Grossstädten und Wolkenkratzern und hat in den Ferien irgendwann meist genug vom Meer oder den Bergen. Dann möchte er heim nach Zürich, er sei ja schliesslich ein Stadtkind. 

Einmal Zürich in langsam, bitte.

Von Brigitte Federi 9. September 2013 3 Kommentare

Wer hat sie nicht, die ganzen Vorsätze, wenn er aus den Ferien zurück nach Hause kommt? Bei mir sehen sie seit Jahren in etwa gleich aus: Mich auf das Wichtige in meinem Leben konzentrieren, mehr Zeit für mich und meine Nächsten haben, mehr Qualität als Quantität in den Alltag bringen. Zusammenfassen kann man diese Vorsätze heute unter dem Begriff «Slow Motion», auf gut Deutsch Entschleunigung. Nach drei Wochen entspannter Abgeschiedenheit in der Schweizer Bergwelt beschloss ich, diese Entschleunigung für einmal wörtlich umzusetzen.