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Burgstrasse, 8037 Zürich

Von Felix Ghezzi 14. Mai 2014 4 Kommentare

Viele grosse und kleine Denker, Schriftsteller und Künstler taten es schon immer und tun es noch heute: spazieren, flanieren, gehen, um Gedachtes setzen zu lassen, darüber zu sinnieren, auf neue Gedanken zu kommen. Der Philosoph Immanuel Kant tat zur immer gleichen Tageszeit denselben Spaziergang. Das Vertraute gibt einen Rahmen, der nicht ablenkt. Die umgekehrte Strategie besteht darin, von der üblichen Route auszuscheren und eine Strasse früher als gewohnt abzubiegen. Und manchmal, manchmal, da steht man dann etwa in der Burgstrasse in Wipkingen und staunt darüber, dass es in einer einzigen Strasse so viel Unerwartetes und Gegensätzliches zu entdecken gibt.


Fotos: © Felix Ghezzi

4 Kommentare

  • Silvia Mitra

    So schön und eindrücklich – Du bist ein wahrer Künstler.

  • Saradindu Mitra

    Nicely written indeed. I like it. Thanks.
    Warm regards to both of you.

  • Anne Rüffer

    Sehr inspirierend, diese Fotos, und eine gelungene Aufforderung, mal wieder die nächste Umgebung mit offenen Augen zu betrachten.
    Danke, Anne

  • Elsbeth Lienert

    1936 würde ich an der Burgstrasse 25 geboren, bin dort aufgewachsen bis zu meiner Hochzeit 1958.
    An dieses rote Backsteinhäuschen erinnere ich mich noch gut, das war das Kolonialwaren-Lädeli von Familie Burri. Rechts daneben am Burgsteig war eine Schreinerei (Drumm?).
    Alte Erinnerungen werden wach !

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