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Ein Adventskalender zum Nasen-platt-Drücken

Von Karl der Grosse 11. Dezember 2013 Keine Kommentare

Adventskalender Karl der Grosse, Dezember 2013Was bewegte in diesem Jahr Zürich? Die mit viel Liebe gestalteten Kisten des Adventskalenders von Karl der Grosse eröffnen jeden Tag einen anderen Rückblick auf das Jahr 2013.

Ladina Barbadimos, Praktikantin Soziokultur, erzählt von der Organisation des unkonventionellen Kalenders und verrät, welches ihre Lieblingskiste ist.

Karl der Grosse: Wie ist dieser Adventskalender entstanden?
Ladina Barbadimos: Wir wollten während der Adventszeit einen Blick aufs vergangene Jahr werfen. Bei einem Pausenkaffee im Restaurant entwickelten wir die Idee, die wunderschöne Tradition des Adventskalenders mit diesem Rückblick zu verbinden – und zwar gleich in den grosszügigen Fenstern vom Karli.

Wie gestaltete sich die konkrete Umsetzung dieser Idee?
Gemeinsam mit meinen Mitkuratorinnen Silvia Popp und Irene Brun konkretisierten wir die Themen und kontaktierten mögliche Gestalterinnen und Gestalter. Schön, dass so schnell so viele spannende Leute zugesagt haben. Von etablierten Künstlern über Kreative aus dem Dynamo bis hin zum Jugendtreff des Grossmünsters.

Der Rest war Organisation: Ich erstellte Kontaklisten, verteilte Themen, überwachte Deadlines, kümmerte mich um die Beleuchtung. Es war ein überraschend aufwändiges Projekt: Ich war mir zu Beginn nicht einmal sicher, ob wir 24 Weinkisten finden würden. Zum Glück erklärten sich zwei Weinhändler bereit, uns unter die Arme zu greifen, weil sie die Idee so toll fanden.

Hast Du eine Lieblingskiste?
Die erste Kiste zum Thema «Eröffnung Hallenbad City» ist eine meiner Lieblingskisten – die Umsetzung des Themas mit dem Mosaik finde ich sehr gelungen. Die Kiste zu Zürichs schlechten Velowegen gehört auch zu meinen Favoriten; dies vor allem, weil diese Problematik ein persönliches Anliegen von mir ist.

Weshalb gab es eigentlich keinen «normalen» Adventskalender?
Wir wollten uns von solchen Adventskalendern abgrenzen. Durch unseren Standort in der Altstadt sind wir sehr nah bei den Leuten – alle 24 Adventskisten befassen sich mit Themen, die während des vergangenen Jahres Zürichs Bewohner und Bewohnerinnen beschäftigten.

Ausserdem hat dieser Adventskalender eine sehr interaktive Seite, da die Leute regelmässig vor den Schaufenstern des Restaurants stehen bleiben und die Adventskisten betrachten. Genau dieses Innehalten war Ziel und Zweck des Kalenders – und dies haben wir erreicht.

Am 6. Januar 2014 um 18 Uhr findet im Restaurant Karl die Versteigerung der Adventskisten statt. Stefan Puttaert, Direktor von Sotheby’s Schweiz und Geschäftsführer von Sotheby‘s Zürich, wird die Versteigerung in die Hand nehmen. Der Erlös aus der Versteigerung kommt dem Spendenparlament Zürich zugute.

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