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Frischer Küchenchef gestrandet

Von Karl der Grosse 3. September 2014 Keine Kommentare

Seit Mitte August 2014 weht ein neuer Wind in Karls Küche – oder sagen wir besser: duftet ein neues Süppchen, schmort ein neuer Braten?

Roman Wismer ist der neue Küchenchef im Restaurant Karl. Ehrliche, einfache Gerichte aus regionalen und saisonalen Zutaten zubereiten, das ist sein Ziel. Wir haben uns mit ihm über seine Küchenphilosophie unterhalten.

Roman Wismer

Karl der Grosse: Wo hast Du vor dem Restaurant Karl den Kochlöffel geschwungen?

Roman Wismer: 2008 ging ich auf Weltreise – nach einem Jahr bin ich dann in Costa Rica «gestrandet». Dort arbeitete ich zuerst zwei Jahre in einem Hotel, danach hatte ich für weitere zwei Jahre meine eigene Strandbeiz. 2011 kam ich zurück nach Zürich, wo ich zuerst beim Restaurant St. Meinrad arbeitete, danach stand ich bei der Ziegelhütte hinter dem Herd. Zuletzt begleitete ich nun den Pavillon Nestor beim Letzigrund während den ersten drei Monaten.

Seit einigen Wochen arbeitest Du nun hier. Was sind die Herausforderungen Deines neuen Jobs?

Die Küche ist sehr klein – das ist eine der grösseren Herausforderungen zurzeit. Vor allem auch, weil wir dort nicht nur fürs Restaurant Karl kochen, sondern auch noch Bankette und Seminar-Caterings unter einen Hut bringen müssen.

Wie würdest Du Deine Küchenphilosophie beschreiben?

Meine Küchenphilosophie in einem Satz zusammengefasst: weniger ist mehr. Ich steh nicht so auf pompöse und extrem aufwändig hergestellte Menüs. Stattdessen: ehrliche und einfache Küche. Ansonsten ist es mir wichtig, dass die Produkte saisonal sind und wann immer möglich aus der Region Zürich stammen.

Was willst Du erreichen beim Gast?

Der Gast soll merken, dass sein Menü mit frischen Zutaten gekocht wurde – und er soll auch merken, dass man mit den richtigen Produkten und der richtigen Zubereitungsart ein total intensives Geschmackserlebnis hinkriegen kann.

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