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So entsteht das Programm von Karl der Grosse

Von Karl der Grosse 20. März 2014 Keine Kommentare

Lautes Nachdenken und reger Meinungsaustausch werden bei Karl der Grosse nicht nur am Stammtisch und auf den Podien sichtbar. Ganz am Anfang steht da nämlich die Planung des Programms; dies in einer Atmosphäre, die oftmals dem produktiven Chaos eines Stammtischs gleicht – man tausche einfach das Bier mit Espresso aus.

Oft entsteht eine Idee für eine Veranstaltung mit einer simplen Bemerkung oder Frage. «He, hast Du die Diskussion gestern auf Twitter gelesen?» «Die über die Abstimmung?» «Ja genau, die. Crazy, oder?» «Absolut. Ich finde, darüber sollten wir mal was machen…»

Und so geht’s weiter: bei den darauffolgenden Sitzungen denken wir laut. Ideen werden gesponnen, verworfen und im besten Fall zu Ende gedacht, Leute angerufen, Zigis geraucht, Absagen mit Stirnrunzeln hingenommen, Espresso um Espresso getrunken, High Fives ausgetauscht, der Kopf beim Spaziergang ums Grossmünster gelüftet – und einige Wochen später sitzt man wieder am gleichen Tisch und hat zum eigenen Erstaunen das gedruckte Programm vor sich liegen.

Es ist ein cheibe gspässigs Gefühl, das fertige Programm in den Händen zu halten. Sowohl erfreut über das Kommende als auch erschrocken ob des Unausweichlichen gibt es kein Zurück: Die Texte sind geschrieben, die Teilnehmer gebucht, die Räume reserviert.

Und dann, kurz vor der Veranstaltung die Frage: Interessiert das Ganze überhaupt jemanden? Oder haben wir uns zu sehr von unseren eigenen Befindlichkeiten leiten lassen? Und, vor allem, kommt es zum berühmten Funken, der vom Podium auf die Zuschauer überspringt?

Wir sind gespannt – jeden Monat aufs Neue.

Das Team von Karl der Grosse

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