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Lifestyle

32 Blogposts

Ein Plädoyer für Lärm

Von Silvan Gisler 2. Juni 2015 Keine Kommentare

Über den Lärm, der in den Gassen Zürichs herrscht, wird rege diskutiert. Verfolgt man die Diskussionen, könnte man meinen, dass der Lärm allmählich überhandnimmt. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Die Lebendigkeit der Stadt wird laufend domestiziert. Um dem entgegenzuwirken, bräuchte es radikale Änderungen – zum Beispiel Urbanzonen. 

Im Selbstoptimierungs­wahn

Von Brigitte Federi 20. Mai 2015 Keine Kommentare

Wir sollen uns im Griff haben: Pro Tag mindestens 10’000 Schritte gehen, dreimal pro Woche Sport treiben und uns ansonsten einmal im Tag für mindestens 30 Minuten zügig bewegen. Genügend Flüssigkeit (sprich: Wasser) trinken und nicht mehr als die Anzahl Kalorien zu uns nehmen, die uns für unsere Grösse, Alter und Geschlecht zusteht.  

Urban Gardening: Mehr als nur ein Agendaeintrag

Von Brigitte Federi 5. Mai 2015 Keine Kommentare

Von der selbstgezogenen Tomatenstaude auf dem Balkon über gemeinschaftliche Quartiergärten bis hin zum klassischen Schreber- bzw. Familiengarten – wir Stadtzürcher haben verschiedene Möglichkeiten, den aktuellen Trend des Urban Gardening zu pflegen. Gerade in den Familiengärten kommt es aber immer wieder zu Konflikten mit den Alteingesessenen.  

Ein Gruss aus dem Aargau?

Von Brigitte Federi 23. April 2015 2 Kommentare

Beschämend, aber wohl bezeichnend für die heutige Zeit ist, dass ich von gewissen Dingen aus meiner unmittelbaren Umgebung manchmal erst aus den Medien erfahre. Dinge, die ich schon längst entdeckt haben könnte, wenn ich im Tram weniger auf mein Handy starren und mehr aus dem Fenster schauen würde. 

Meine Wohnung ist kein Psychogramm

Von Brigitte Federi 27. März 2015 1 Kommentar

«Zeig mir wie du wohnst, und ich sag dir, wer du bist.» Ich weiss nicht, ob dieser Satz aus dem Ikea-Katalog oder einem Psychologieratgeber stammt, aber ich möchte darauf gerne wie folgt antworten: «Das gilt bei mir nicht, ich habe ein Kind!» 

Hey Zürich: Frühling und Freiheit und so!

Von Silvan Gisler 24. März 2015 2 Kommentare

Ihr kennt sie: Die durch Sonnenstrahlen verursachte, alljährliche städtische Metamorphose von kaltem Beton zu heissem Stein. Kommt Frühling, kommt Glück – und plötzlich ist die Stadt Zürich ein andere. Doch während die Leute nach draussen strömen, wird der öffentliche Raum in der Schweiz zusehends domestiziert.  

Wir wohnen retro

Von Silvan Gisler 10. März 2015 1 Kommentar

Ein Tisch von Ikea mit Brocki-Stühlen drumherum, ein Poster in Schwarz-Weiss über der Chesterfield-Couch: Eigentlich leben wir wie ein Haufen gleichgeschalteter Bünzlis und unverbesserlicher Nostalgiker. Wieso eigentlich? Und wieso merkt das irgendwie niemand? 

Im Dilemma von Freiraum, Wohnen und Wandel

Von Silvan Gisler 3. März 2015 Keine Kommentare

In Zürich lautet eine der ersten Fragen häufig: «Wo wohnst Du?» Und ob Du nun mit «Oerlikon», «Wiedikon» oder «Seefeld» antwortest, spielt eine Rolle. Bist Du bieder, bist Du hip oder bist Du reich? Manchmal wirkt es so, als ob Dein Wohnort in Zürich Deiner neuen Bekanntschaft mehr über Dich auszusagen scheint als Beruf, Humor, Hobbies, Freunde… 

Wie sieht es in einem Gummistiefel aus?

Von Felix Ghezzi 2. März 2015 1 Kommentar

Gummistiefel beim Kloster SchönthalKarl der Grosse hat im März das Thema «Wohnen» zum Schwerpunkt gemacht und uns Blogger aufgefordert, über dieses Thema zu schreiben. Und so ging ich erwartungsvoll zu einem Vortrag im Architekturforum Zürich, wo die zwei jungen Inhaber des «Atelier Scheidegger Keller» über ihre Projekte berichteten. Der Titel «Wie sieht es in einem Gummistiefel aus?» hatte meine Neugier geweckt.  

Das städtische Glück der Menschenleere

Von Brigitte Federi 13. Februar 2015 2 Kommentare

Wahrscheinlich kennt Ihr die Situation: Ihr seid auf einer Wanderung in den Bergen, seit langer Zeit geht es steil bergauf, aber Ihr wisst, bald ist das Ziel erreicht. Nur noch ein letztes Stück, dann liegt die Hochebene mit dem kühlenden Bergsee vor Euch. Oben angekommen, folgt dann die grosse Enttäuschung, lautes Stimmgewirr empfängt Euch, am Wasser ist kein Platz mehr frei. Ihr seid nicht die Einzigen mit dieser Ausflugsidee gewesen. Berge und Menschenmassen, das passt nicht in unsere Vorstellung von Bergfolklorismus.  

Warum ich doch kein Öko-Gutmensch bin

Von Brigitte Federi 30. Januar 2015 2 Kommentare

Vor vier Monaten haben wir unser Auto verkauft. Viel gab es nicht mehr her – was auch der Hauptgrund war, wieso wir es loswurden. Mit den Garage- und Versicherungskosten und dem anstehenden Service hatte es uns zu lange schon mehr gekostet als gebracht. Und so gehören wir seit Ende September zu den rund 25% der Zürcher Haushalte, die autofrei sind. Benötigen wir doch mal eines, sind wir in der komfortablen Lage, über Mobility im Umkreis von 500 Metern aus etwa 15 Fahrzeugen eines auswählen zu können.  

Das Revival der Gewürzgurke

Von Brigitte Federi 16. Januar 2015 Keine Kommentare

Zueri Gurken Glas

An Silvester habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Gewürzgurken eingelegt. Wer weiss, wie das geht, wird nun mit den Schultern zucken und «na und» murmeln, ich selbst hatte mir diesen Vorgang bislang aber immer ziemlich kompliziert vorgestellt. An diesem Silvester jedoch schnitt ich eine Salatgurke in Scheiben, kochte sie in einer Mischung aus Wasser, Essig, Zucker und Salz auf, und voilà: hatte meine selbstgemachten Gewürzgurken.  

Simplify your Christmas?

Von Brigitte Federi 5. Dezember 2014 Keine Kommentare

Für mich beginnt die Vorweihnachtszeit, wenn sich die ersten Verwandten nach den Geschenkwünschen meines Sohnes erkundigen. Das geschieht meist kurz nach den Herbstferien, etwa dann, wenn in den Läden die ersten Regale mit Weihnachtsschokolade gefüllt werden. Also viel zu früh. 

Wann Sommer ist, bestimme ich

Von Brigitte Federi 1. Oktober 2014 Keine Kommentare

Badi Heuried. Bild: Brigitte FederiEs war an einem Sonntagnachmittag Ende August, als ich realisierte, dass ich die Kosten für mein im Mai voller Hoffnung gekaufte Badi-Saisonabo in diesem Jahr nicht herausholen würde.

Ich ärgerte mich über den schlechten Sommer und auch darüber, dass nun wieder acht Monate vergehen würden bis zum nächsten Saisonstart. Wo mir die Tage, an denen ich im See schwimme, doch die liebsten sind. 

Nach dem Unggle zum Kaiserschnitt

Von Brigitte Federi 13. Juni 2014 5 Kommentare

Ich mag keine Sätze, die mit «Früher war alles…» beginnen. Nichtsdestotrotz: Früher war alles einfacher. Es gab Metzgereien, Bäckereien, Schneidereien, Wäschereien und viele andere «-ereien» mehr, und bei jeder wussten wir, für was sie da war.