Menu
Mi 01. Juni 19.30 Saal

An die Grenzen gehen – Flüchtende und Volunteers erzählen

Menschen verlassen ihre Heimat Richtung Europa, suchen Schutz und werden an den Grenzen aufgehalten. Es folgt: Wochenlanges Verharren, kein Vor und Zurück. In die umgekehrte Richtung brechen Personen aus der Mitte des Kontinents auf, um an den humanitären Hotspots vor den Toren Europas Unterstützung zu leisten. Wo der Staat zu wenig eingreift, springen zivile Freiwillige in die Bresche und organisieren auf eigene Faust oder als Mitglieder von Non-Profit-Organisationen Transporte mit Kleidung, versorgen mit den nötigsten Hilfsgütern und machen auf die Situation aufmerksam.

Wie erleben die Menschen, die in den Lagern von Lesbos, Idomeni und am Hafen von Piräus zusammentreffen, diese prekären Zeiten?

Flüchtende und Volunteers erzählen im Karl der Grosse von ihren Erfahrungen in schwierigen humanitären Situationen und beantworten Fragen – auch von zukünftigen Freiwilligen, die selbst an die Grenzen im Süden und Osten aufbrechen möchten. Unser Interesse gilt den zwischenmenschlichen Begegnungen an Orten, die von der Konsequenz politischer Handlungen gekennzeichnet sind und trotzdem sich selbst überlassen bleiben.

Und während wir zusammensitzen, ändert sich die Situation Tausende von Kilometern weit weg rasend schnell. Wenn alles klappt, erhalten wir mit einer Liveschaltung nach Idomeni einen aktuellen Blick auf die Lage und sprechen mit einer Aktivistin in Athen zu den Umständen in der Stadt.

Mit: Michael Räber (Schwizerchrüz), der Borderfree Association, Okbaab aus Eritrea, Ali aus Syrien, Noman aus Afghanistan, Judith Bühler (JASS – just a simple scarf) u.a.

Moderation: Dominik Steiner (SRF)

Eintritt frei

Eine Kooperation mit JASS – just a simple scarf

Kalenderdatei herunterladen

Kommentieren