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Do 28. Juni 19.30 Erkerzimmer

An die Grenzen gehen – in die Quere kommen

Gerade jetzt erleben wir die grösste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Über 65 Millionen Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Viele suchen Schutz in Europa, doch sie werden an den Grenzen aufgehalten. In prekären Durchgangscamps verharren sie oft wochenlang. Aus Europa brechen Menschen auf, um an den Grenzen Unterstützung zu leisten. Freiwillige aus der Zivilgesellschaft engagieren sich da, wo die staatliche Hilfe nicht ausreichend ist. Sie organisieren sich in Gruppen oder reisen auf eigene Faust, um die Menschen auf der Flucht mit nötigen Hilfsgütern zu versorgen.

Im Karl treffen sich Menschen aus all diesen Gruppen. Im ersten Teil erzählen Geflüchtete und Volunteers in einem Podiumsgespräch von ihren Erfahrungen an den Grenzen von Europa. Dabei gilt unser Interesse den persönlichen Erlebnissen und den zwischenmenschlichen Begegnungen in diesen schwierigen Situationen. Im zweiten Teil wird der Abend geöffnet. Schweizer Hilfsorganisationen, die sich für Flüchtlingshilfe engagieren, stellen sich kurz vor und beantworten dann Fragen von Interessierten.

Mit Seyed, Vanja, Hüseyin, Mussie Yohannes, Fateme, Liska und Judith

Eintritt frei, Kollekte

Eine Kooperation mit JASS

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