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Do 19. April 19.30 Erkerzimmer

Andere Stadt? Andere Planung!

Ein Gespräch über lebenswerte Städte und nachhaltige Planung

Wie können wir unsere Städte nachhaltig gestalten und so die Zersiedelung stoppen? Was braucht es, damit Städte lebenswert sind? Die steigende Zahl der Arbeitsplätze führt zu Bevölkerungswachstum und Druck auf den Wohnungsmarkt. Gründe dafür sind sowohl die fehlende bauliche Dichte als auch die unzureichende Durchmischung von Wohnen und Arbeiten. In der Folge wird dezentral gewohnt und die Distanz zu Arbeitsplatz, Kultur- und Konsumangeboten meist mit dem Privatfahrzeug oder öffentlichen Verkehr überbrückt. Das macht Staumeldungen und überfüllte Züge zur Tagesnorm.

Hans Widmer, bekannt unter dem Pseudonym P.M. und Herausgeber des Buches «Die Andere Stadt» (Paranoia City Verlag Zürich 2017), und Sibylle Wälty, Doktorandin am ETH Wohnforum – ETH CASE zum Thema «Wie wachsen? Planung für eine ganzheitlich nachhaltige Landnutzung», präsentieren an diesem Abend ihre Ideen einer «anderen» Stadt. Im Gespräch werden ihre Thesen zu Themen wie Verdichtung, kurze Distanzen, Nachbarschaften, Mobilität und Raumplanungsinstrumente kritisch besprochen. Das Publikum ist herzlich eingeladen, laut mitzudenken und sich am Gespräch zu beteiligen.

Moderation: Palle Petersen, Redaktor Architektur und Planung beim Magazin «Hochparterre»

Eintritt frei

Eine Kooperation mit dem ETH Wohnforum – ETH CASE, Forschungszentrum für Architektur, Gesellschaft und gebaute Umwelt

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4 Kommentare

  • Pius Lischer

    Grüezi
    8.3 Mio. Einwohner sind schon genug Einwohner für die Schweiz.
    Wir brauchen mehr Lebensqualität und die sinkt mit übrfülltem ÖV, verstopften Strassen und noch weniger Lebensmittelsicherheit.
    Die Grünen sind vernünftigerweise gegen Zersiedelung und die SVP will keine Zuwanderung.
    Nennt mir einen vernünftigen Grund für mehr Bevölkerung in der Schweiz.

    • Karl der Grosse

      Grüezi Herr Lischer,
      Danke für Ihren Input. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Fragen am 19. April mit unseren Gästen diskutieren.

      Herzlich,
      Karl

  • Michel Klein

    Wozu weiterhin das quantitavie Wachstum im Kauf zu nehmen? Wieso immer Grösser? Wozu immer mehr Menschen in einem bereit sehr dicht besiedeltes Land weiter zu verdichten?
    Ist es die fehlende Vorstellung an möglichen Alternativen oder die Ueberzeugung, dass dieses Wachstum grundsetzlich gut ist, welche diese Entwicklung fördert?
    Sollte nicht grundsetzlich die Gründe für eine nötige Verdichtung in Frage gestellt werden: das manchmal mehr, manchmal weniger aktiv Anziehung von Zuzüglern? Dient das Anziehen von Zuzügler das langfristige Wohl der wohnenden Bevölkerung, oder eher das Wohl von Lobbys, welche daran verdienen?
    Wäre es nicht ein Grundrecht der wohnende Bevölkerung, dass ihr langfristiges Wohl die haupt Priorität sein sollte?
    Und damit ich richtig verstanden werde, geht es nicht darum unsere Grenze für Menschen in Not zu schliessen. Es geht darum zu erkennen, dass Lebensqualität Raum braucht und dass das aktiv Anziehen von Zuzüglern auf Kosten von qualitativem Lebensraum durchgeführt wird. Dabei die Zuzügler die in unserem Land aktiv angezogen werden sind hauptsächlich qualifizierte Arbeitskräfte, die dann in ihrem Heimatsland fehlen. Fair und bewusstes Konsum im Alltag und Bescheidenheit (weniger Anspruch auf dem immer mehr Haben) würde zu gesunderem und milderem Wachstum führen für das Wohl aller.
    Ich bin gespannt auf einer Antworte :o)

    • Karl der Grosse

      Lieber Herr Klein

      Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen und Anliegen am 19. April mit Publikum und Gästen zu diskutieren. Antworten gibt’s bestimmt!

      Herzlich,
      Karl

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