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Mo 03. September 18.30 Saal

Behavioral Economics in der Energiepolitik

Welche Instrumente hat die moderne Verwaltung, um das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zu lenken? Das Zurich Behavioral Economics Network diskutiert diese Frage mit Marcel Sturzenegger, Leiter der Energiefachstelle des Kantons St. Gallen und Johannes Scherrer, Behavioral Designer bei FehrAdvice & Partners AG.

Zur Verhaltensänderung werden vom Bund und den Kantonen oft klassische, traditionelle Massnahmen eingesetzt: monetäre und juristische Massnahmen. Nun steht die Politik vor der Frage, wie die Energieeffizienz gesteigert und der Energieverbrauch der Bevölkerung gesenkt werden kann. Für das Erreichen solcher Ziele spielt das menschliche Verhalten eine essentielle Rolle. Die Verhaltensökonomie greift auf Erkenntnisse der Ökonomie, der Psychologie, der Soziologie und der Neurowissenschaften zurück und bietet daher eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Verhalten von Menschen zu verstehen und erfolgreich zu steuern. Sie stellt daher einen nützlichen Werkzeugkasten zur Verfügung, um – als Alternative zu klassischen Massnahmen wie preislichen Regulierungen oder Verboten – effektive und häufig kostengünstigere Massnahmen für die moderne Verwaltung zu entwickeln. Im Rahmen der Veranstaltung wird anhand eines konkreten Projekts aufgezeigt, wie die Energie- und Klimapolitik von verhaltensökonomischen Ansätzen in der strategischen Ausrichtung profitieren kann.

Eintritt frei, Anmeldung erwünscht

Eine Veranstaltung von Zurich Behavioral Economics Network – ZBEN

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