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Fr 01. März 19.00 Saal

«Ehe für alle» – zwei Varianten stehen zur Diskussion

Podiumsdiskussion

Die Rechtskommission des Nationalrats beschloss am Valentinstag, zwei Varianten der «Ehe für alle» in die Vernehmlassung zu schicken. Eine davon mit dem Zugang zu künstlicher Befruchtung für verheiratete lesbische Paare. Diese Entwicklung war nur möglich dank dem vereinten Engagement aller nationalen LGBTIQ-Organisationen. Mit der Ergänzung folgt die Kommission Vorbildern wie Österreich, Spanien und Schweden, wo die künstliche Befruchtung als fester Teil der «Ehe für alle» erlaubt ist. Damit bietet die Kommission die Möglichkeit einer konsequenten «Ehe für alle», die eine tatsächliche Gleichstellung bringen würde.

In einem Kurzreferat informiert Nadja Herz Herz am Anfang der Veranstaltung über die rechtlichen Aspekte der Vorlage «Ehe für alle» und gibt einen Überblick über den Stand der Dinge. Danach folgt die Podiumsdiskussion mit folgenden Themen:

Welches sind die nächsten politischen Schritte? Warum ist der Zugang zur künstlichen Befruchtung so wichtig? Wie meistern wir die Herausforderungen und kontern die Gegen-Argumente? Welchen Beitrag können wir als Einzelpersonen, NGO’s und weitere Allianzen leisten, damit wir das gemeinsame Ziel einer tatsächlichen Gleichstellung erreichen?

Mit: Martin Naef (Nationalrat SP, Mitglied der Rechtskommission Nationalrat), Anja Derungs (Leiterin Fachstelle Gleichstellung Zürich), Ruedi Schneider (Operation Libero), Nadja Herz (Lesbenorganisation Schweiz), Maria von Känel (Geschäftsführerin Dachverband Regenbogenfamilien)

Moderation: Franziska Schutzbach

Mit anschliessendem Apéro nach der Diskussion

Eintritt frei

Eine Kooperation mit dem Dachverband Regenbogenfamilien und der Lesbenorganisation Schweiz

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