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Di 24. Juni 09:00 Saal Film, Lesung, Podiumsgespräch

Flüchtlingstag 2014 – Endstation Sinai: Was tun, hier und dort

Jeder Flüchtling hat eine bewegende Geschichte. Aber nicht jede ist so unsäglich brutal wie diejenigen, die aus dem Nordsinai zu uns dringen. Unweit der Badeorte am Roten Meer spielen sich Tag für Tag menschliche Tragödien ab. Flüchtlinge aus Ländern südlich der Sahara werden verschleppt und gefoltert, mit dem Ziel, Lösegelder zu erpressen.

Es sind die dunkelsten Kapitel einer Flüchtlingsproblematik, die oft nur als Einwanderungsproblem gesehen wird. Unter dem Motto «Was tun, hier und dort» widmen wir uns anlässlich des diesjährigen Flüchtlingstages den Foltercamps auf dem Sinai. Den Auftakt macht der Film «Gekidnappt im Sinai – Eritreer auf der Flucht».

Nach einer Lesung des Journalisten Philipp Hedemann aus seinem neuen Buch «Der Mann, der den Tod auslacht» diskutieren Meron Estefanos, Menschenrechtsaktivistin, Gabriele Siegenthaler Muinde, Leiterin Team Nordafrika DEZA, der Journalist Philipp Hedemann, der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Flüchtlinge Peter Arbenz und Regierungsrat Martin Graf, der seinerseits einige Jahre in Tansania gearbeitet hat. Das Gespräch moderiert Yves Kugelmann, Chefredaktor der Wochenzeitung «tachles».

Anschliessend an die Veranstaltung findet ein Stehlunch statt.

Anmeldung: www.integration.zh.ch
oder unter 043 259 25 31 (Sekretariat Fachstelle für Integrationsfragen).

Eine Veranstaltung der Fachstelle für Integrationsfragen, Kanton Zürich

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