Menu
Di 22. Mai 19.30 Erkerzimmer

Keine Ruhe nach dem Sturm – Gespräch und Lesung mit Ulrike Heider

In ihrem autobiographischen Roman «Keine Ruhe nach dem Sturm» schreibt Ulrike Heider, Autorin der 68er-Generation, persönliche Geschichte als Zeitgeschichte. Nach einem zornigen Blick zurück auf die 50er-Jahre erleben wir hautnah, wie befreiend der politische und kulturelle Aufbruch der späten 1960er und frühen 1970er Jahre für sie als junge Frau war. Heider berichtet von Höhepunkten, Kriminalisierung und Zerfallserscheinungen der antiautoritären Protestbewegung. Polit-Versammlungen, Experimente mit der Freien Liebe, die Frankfurter Universitätsbesetzung, Strassenschlachten und Hausbesetzungen werden ebenso authentisch wie kritisch dem Vergessen entrissen.

Ulrike Heider wuchs in Frankfurt am Main auf und studierte dort Politik und Germanistik. Sie schrieb Bücher und Essays über Sexualität, Anarchismus und die 68er-Bewegung. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit der Autorin statt.

Moderation: Gerd Dembowski (Manager und Lebenskünstler)

Eintritt frei

Kalenderdatei herunterladen

Kommentieren