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Do 28. November 11:30 Saal Podiumsdiskussion Human Rights Watch

Menschenrechte und die Grenzen der Demokratie

Auf dem Podium: Prof. Oliver Diggelmann, Ordinarius für Völker- und Staatsrecht der Universität Zürich, und Georg Kohler, politischer Philosoph und Diagnostiker der schweizerischen Identitätsgefühle. Sie werden das Thema «Menschenrechte und die Grenzen der Demokratie» diskutieren und im Gespräch mit dem Publikum vertiefen.

Die Bestimmung des genauen Gehaltes von Menschenrechten ist nicht weniger schwierig und umstritten als die Begründung von deren universalem Anspruch. Immerhin klar und anerkannt ist: Eine Demokratie, die nicht dem Schutz der Grundfreiheiten und dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet ist, kann keine Legitimität beanspruchen.

Was aber geschieht mit den Spannungen und Widersprüchen zwischen suprastaatlichen Menschenrechten und dem Anspruch auf demokratische Selbstbestimmung, wenn das Verhältnis zwischen Volkssouveränität und den Institutionen der völkerrechtlich garantierten Menschenrechtsidee zum ausdrücklichen, politischen Problem wird? Diese Veranstaltung will unter anderem der Beziehung der Schweiz zu Institutionen wie dem europäischen Menschenrechtsgerichtshof nachgehen.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Stehlunch serviert.

Eintritt frei. Beschränkte Teilnehmerzahl.

Anmeldungen bis 21. November an simone.nabholz@hrw.org

Eine Zusammenarbeit mit Human Rights Watch Zürich

Weitere Informationen über HRW

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