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Sa 27. Oktober 19.30 Barockzimmer

Norbert Hummelt und «Der Atlas der Erinnerung»

Norbert Hummelt erkundet in seinen Erzählungen Landschaften und Orte, literarische und historische Schauplätze. Seine Texte sind eine kostbare Schule der Beiläufigkeit. Das ist wörtlich zu verstehen: Es läuft jemand an etwas vorbei – und findet es merkwürdig.

Wie war das seinerzeit, als halbwüchsiger Westbürger die DDR zu besuchen? Im Gedächtnis blieb die Musik von «Magdeburg» – aber wo ist sie geblieben? Und der grosse Plattenladen von «Saturn» in Köln – was war dieses einstige Mekka gelebter Musik gegen das öde Schaulager elektronischer Bespassungsgeräte heutiger Tage? Wie wäre es dagegen, den Dauerlärm des Aktuellen einmal zu verlassen und sich auf die Spuren von Eichendorff in Oberschlesien zu begeben? Und was verbirgt sich eigentlich hinter der Adresse «Blabber 1», an der Günter de Bruyn irgendwo im Brandenburgischen wohnt?

Norbert Hummelt wurde gerade mit dem Hölty-Preis für Lyrik ausgezeichnet, dem höchstdotierten Lyrikpreis im deutschsprachigen Raum.

Moderation: Bernhard Echte

Eintritt: CHF 20 / 15, Tickets unter starticket.ch

Eine Veranstaltung im Rahmen von «Zürich liest»

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