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Di 11. Juli 19.00 Erkerzimmer AUSVERKAUFT

SVP und AfD – Die Schweiz als Vorbild der neuen Rechten

Ausverkauft

Ob im Positionspapier von Pegida oder im Parteiprogramm der AfD – immer wieder taucht die Schweiz als Vorbild der neuen Rechten in Deutschland auf. AfD-Politiker wie Marc Jongen oder Alice Weidel fordern eine «Verschweizerung Deutschlands» – das Land gilt ihnen und vielen Rechten in Europa als Paradies.

Im Programm der AfD finden sich nicht nur nationale V olksabstimmungen, sondern auch viele Gesetzesvorhaben, die in der Schweiz schon lange Realität sind. Doch das Vorbild Schweiz lässt sich auch anders interpretieren: 30 Jahre Rechtspopulismus haben das Land zwar nach rechts rücken lassen, aber auch erfolgreiche Strategien gegen die Rechten etabliert. Für die Bundestagswahlen im September 2017 könnten sich also nicht nur die Rechten, sondern auch ihre Gegner von der Schweiz inspirieren lassen.

Charlotte Theile, Schweiz-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, hat über diese Vorbildrolle der Schweiz das Buch «Ist die AfD noch zu stoppen?» geschrieben, das Ende Juni im Rotpunktverlag erscheint. Sie diskutiert mit Jörg Scheller (Kulturwissenschaftler und Dozent ZHdK).

Moderation: Philipp Loser (Tages-Anzeiger)

Eintritt frei

Eine Kooperation mit dem Rotpunktverlag

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