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April 2017

Fr 28. April 19.30 Saal

99 Tage Trump

Was Trump sagt, meint er nicht und manchmal trotzdem, irgendwie, vielleicht. Die Verunsicherung ist gross. Hat er überhaupt einen Plan? Seit dem 20. Januar ist einiges passiert: Die Trump-Regierung macht Politik auf der Basis von Verschwörungstheorien, führt eine Fehde gegen die Presse, will Mauern bauen und Muslime verbannen. 99 Tage nach seiner Vereidigung ziehen wir ein Fazit: War es so schlimm, wie alle sagen? Was kommt da noch auf uns zu? Welche Auswirkungen hat die Trump-Präsidentschaft auf die wichtigen Wahlen europäischer Staaten? Was muss bis 2020 passieren? 

Sa 29. April ab 14.00 Niederdorf

Tag der offenen Bar und Club Tür

Unser Kooperationspartner, die Bar und Club Kommission, lädt ins nächtliche Niederdorf:

Was haben Ländler, Met, Drag Queen, Heavy Metal, Gin und Negroni miteinander zu tun? Dies und noch vieles mehr gibt es im Rahmen des fünften Tages der offenen Bar und Club Tür im Niederdorf zu entdecken. Zwischen 14 Uhr und 18 Uhr laden Sie unzählige Clubs und Bars aus dem Niederdorf herzlich dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Das nichtalltägliche Tagesprogramm ist gespickt mit Degustationen, Clubführungen, Technikworkshops, künstlerischen Darbietungen, geprägt von der Gegenwart und der Geschichte des Niederdorfs.  

Mai 2017

Mi 03. Mai 12.00 Restaurant

Küchentisch-Politik: Das Zürcher Jugendparlament trifft Kantons- und Gemeinderäte

Wie arbeitet die Stadt Zürich mit dem Kanton zusammen? Was passiert eigentlich in den Gemeinden des Zürcher Umlands? Und wieso ist Zürich eine der teuersten Städte der Schweiz? Kritisch, provokativ oder einfach interessiert: Beim gemütlichen Zmittag im Restaurant Karl sind alle Fragen erlaubt und werden von Zürcher Kantons- und GemeinderätInnen in aller Ruhe und nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. 

Mi 03. Mai 19.00 Saal

Panel: Being at home in the post-migratory society

In 2017, Finland is celebrating its 100th anniversary. It is a celebration of a nation state, of Finland as a homeland. But what meaning do homeland and home in more general terms have in current times, which are marked by mobility? In debates that are linked to this question the concept of post-migratory societies comes up. What are the characteristics of a post-migratory society? How is it to make a home in the post-migratory society and how can we shape it, for example, through science and art? 

Fr 05. Mai 19.30 Saal

Buchrelease «Jihad Rap»

Lesung – Podium – Party

Allahu Akbar! Und dann knallt’s. Und wieder und wieder. Ein Szenario, das auch in Westeuropa gerade zur Gewohnheit wird. Den passenden Sound gibt’s auch dazu. Gerappte Bekenntnisse zum militanten Jihad sind künstlerisch-kulturelle Kristallisationspunkte im Chaos globaler Kommunikation. Sie sind Weltkulturerbe 2.0, haben mit L.A. und London genauso zu tun wie mit wie Tora Bora oder Gaza. Tony Blair, Borat, Osama bin Laden und Sean Paul stehen gemeinsam Pate. Manchmal sind die Tracks kluge Husarenstücke, provokante Perspektivenwechsel oder Ausdruck muslimischer Redefreiheit. Aber auch Illustration maximalen Stumpfsinns, effektives Marketingtool oder plumpe Propaganda.  

Fr 05. Mai 20.00 Erkerzimmer

Pop-Quartett

Im Kino nimmt die Musik einen enormen Stellenwert ein: Neben Schauspielerei, Drehbuch, Regie, Kamera und Schnitt ist die Musik zentrales Element eines jeden Schauspiel-Films. Kaum ein Hollywoodstreifen, kaum eine Indie-Produktion kommt ohne musikalische Untermalung aus. Ob Original Score vom legendären Composer oder Pop-Soundtrack zum Kultfilm – wir diskutieren und hören, was gute Filmmusik ausmacht. Das Pop-Quartett flimmert für einen Abend über die grosse Leinwand und lässt von Hans Zimmer bis Tarantino nichts aus. 

Mi 10. Mai 21.00 Dachterrasse

Vollmond-Talk

Um genau 23.42 Uhr erhebt sich der Mai-Vollmond über Zürich. Er führt uns in die Nacht.

Bei Nacht redet es sich anders: offener, intimer. Auf der obersten Dachterrasse vom Karl der Grosse schaut im Mai und Juni der bekannte Schriftsteller Jürg Halter mit seinen Gästen in den Mond und bittet Nachtarbeiter, Künstler, Städtebauer und -kenner, uns von der Bedeutung der Nacht für unseren Alltag, von Arbeitsrhythmen und der Zukunft der Dunkelheit, vom Wohnen und Zusammenleben, vom Schlaf und vom Klang der Städte im 21. Jahrhundert zu erzählen. Musikalisch umrahmt von einer One-Woman-Band. 

Fr 12. Mai 20.00 Saal

Ahmad Mansour und das Theater act-back: Das Schweigen

Muslimische MitbürgerInnen im Spannungsfeld eigener und fremder Tabuisierungen

Im Mittelpunkt unserer Theater-Debatte stehen die jungen Muslime in der Schweiz und ihr von Widersprüchen geprägter Alltag. Die Schauspieler vom Theater act-back machen diesen Alltag mit improvisierten Szenen erlebbar und transparent. Ahmad Mansour, der Autor von «Generation Allah», reagiert im Gespräch mit dem Moderator Franz Dängeli auf diese Improvisationen und entwirft im Diskurs neue Szenen. Sie handeln von den Ansprüchen, denen junge Muslime ausgesetzt sind. 

Fr 12. Mai 22.00 Albisriederplatz

Letzte Fahrt – mit dem Bus durch Zürichs Nacht

Die letzte Fahrt der Zürcher Busfahrerin Rita Streuli ist keine Leerfahrt. Sie nimmt Fahrgäste mit auf den Rückweg in die Garage. Aber nicht auf regulärer Strecke: Unterwegs ins Nachtquartier zeigt sie uns ihre persönliche Nachtstadt, erzählt dazu Geschichten und lässt keinen besonderen Ort, keine schöne Aussicht oder mysteriöse Ecke aus, die sie aus ihrer Arbeit kennt. 

Di 16. Mai 19.00 Blaues Foyer

Abstimmungsstammtisch

Heute Abstimmung! Nicht ganz, aber fast. Wenige Tage, bevor das Schweizer Stimmvolk zur Urne geht, nutzen wir das Privileg der brieflichen Abstimmung. Zur Debatte steht das neue Energiegesetz. Es will den Energieverbrauch senken, die Energieeffizienz erhöhen und erneuerbare Energien fördern. Der umstrittenste Punkt der Vorlage ist das Verbot des Baus von neuen Atomkraftwerken.

Am Karl-Stammtisch diskutieren wir Pro- und Kontrapositionen, wägen ab und füllen am Schluss den Stimmzettel aus. Mit dabei sind PolitikerInnen und die Abstimmungsprofis von easyvote. Ist die Entscheidung gefallen, spazieren wir gemeinsam zum nächsten Briefkasten und werfen das Stimmcouvert vor der letzten Leerung ein. Ausschlafen am nächsten Sonntagmorgen ist damit garantiert. 

Di 16. Mai 21.00-22.30 Grossmünsterplatz

Taxi Driver – No. 1

Taxifahrerinnen und Taxifahrer aus Zürich vergeben in ausgewählten Nächten eine Mitfahrgelegenheit. Die Fahrgäste brauchen zu Beginn der Fahrt für einmal keine Adresse zu nennen, sondern werden ungefragt im Taxi an besondere Orte gefahren, die für den Mann oder die Frau am Steuer eine Bedeutung und eine Geschichte haben. Auf der Fahrt durch die Strassen berichten die TaxifahrerInnen von ihrem Nacht-Alltag und zeigen ihren Fahrgästen Plätze in der Stadt, die ihnen am Herzen liegen. Die Gäste auf dem Rücksitz erhalten einen Einblick in die Taxi-Arbeit und die Rhythmen der Stadt in der Nacht. So entsteht eine ganz persönliche und nicht wiederholbare Zürcher Nachtfahrt für einen einzigen oder mehrere Mitfahrende. 

Mi 17. Mai 21.00-22.30 Grossmünsterplatz

Taxi Driver – No. 2

Taxifahrerinnen und Taxifahrer aus Zürich vergeben in ausgewählten Nächten eine Mitfahrgelegenheit. Die Fahrgäste brauchen zu Beginn der Fahrt für einmal keine Adresse zu nennen, sondern werden ungefragt im Taxi an besondere Orte gefahren, die für den Mann oder die Frau am Steuer eine Bedeutung und eine Geschichte haben. Auf der Fahrt durch die Strassen berichten die TaxifahrerInnen von ihrem Nacht-Alltag und zeigen ihren Fahrgästen Plätze in der Stadt, die ihnen am Herzen liegen. Die Gäste auf dem Rücksitz erhalten einen Einblick in die Taxi-Arbeit und die Rhythmen der Stadt in der Nacht. So entsteht eine ganz persönliche und nicht wiederholbare Zürcher Nachtfahrt für einen einzigen oder mehrere Mitfahrende. 

So 21. Mai 21.00-22.30 Grossmünsterplatz

Taxi Driver – No. 3

Taxifahrerinnen und Taxifahrer aus Zürich vergeben in ausgewählten Nächten eine Mitfahrgelegenheit. Die Fahrgäste brauchen zu Beginn der Fahrt für einmal keine Adresse zu nennen, sondern werden ungefragt im Taxi an besondere Orte gefahren, die für den Mann oder die Frau am Steuer eine Bedeutung und eine Geschichte haben. Auf der Fahrt durch die Strassen berichten die TaxifahrerInnen von ihrem Nacht-Alltag und zeigen ihren Fahrgästen Plätze in der Stadt, die ihnen am Herzen liegen. Die Gäste auf dem Rücksitz erhalten einen Einblick in die Taxi-Arbeit und die Rhythmen der Stadt in der Nacht. So entsteht eine ganz persönliche und nicht wiederholbare Zürcher Nachtfahrt für einen einzigen oder mehrere Mitfahrende. 

Mo 22. Mai 19.00 Transit im Basislager, Aargauerstrasse 14

Die Züri-Saga – im Basislager

Auf ihrer zweiten Aussenexpedition in diesem Frühling zieht die «Züri-Saga» ins «Transit» im Basislager. In langen Nächten teilen wir Tisch, Teller und das gesprochene Wort und laden Menschen aus der Stadt ein, uns aus ihrem Leben und über Zürich zu erzählen. Es steht jedem Erzähler frei, ob er über sich oder andere berichtet, ob seine Geschichte wahr oder fiktiv ist. Der Erzähler hat, solange er spricht, das letzte Wort. 

Mo 22. Mai 19.30 Saal

Tsüri-Gespräch No. 2: Zürichs Generation Y

Warum? Diese Frage stellt sich die Generation Y offenbar nonstop. Tausende Selbst- und Fremdanalysen hinterlassen den Eindruck, dass die junge Generation keine Entscheidungen treffen kann, sich auf nichts festlegen will und doch ständig den Druck fühlt, das eigene Leben unter Kontrolle haben zu müssen: Temporär-Job vs. Karriereplanung. Affäre vs. Ehe. Drogenrausch vs. Frühsport. Was sollen wir bloss tun? 

Mo 22. Mai 19.30 Restaurant

Geschichten von Fern nach Nah

Zugewanderte Menschen erzählen ihre Geschichten: Menschen aus Nah und Fern berichten von ihrem Leben in der alten Heimat, ihrer Reise in die Schweiz und von ihren Erfahrungen hierzulande. Dieses Mal mit den Geschichten von Désiré aus Ruanda und Jeylan aus Syrien. 

Di 23. Mai 19.30 Saal

Podium: Journalismus + X = Zukunft?

Wir wollen ein Podium, das ohne den Begriff «Medienkrise» auskommt. Daher hier die Probleme vorweg. Den Medien geht es mies: Journalistinnen und Journalisten verlieren das Vertrauen, Nationalisten kramten das Wort Lügenpresse aus der Mottenkiste, Verlage spielen Mediopoly, Facebook sahnt ab und Trump ist Präsident der USA. Kränkelnde Medien sind eine Gefahr für die Demokratie und Zivilgesellschaft. Soweit die Ausgangslage. 

Mi 24. Mai 19.00 Saal

Club español: Screening von «El Olivo»

Anhand eines jahrhundertealten Olivenbaums erzählt die spanische Regisseurin Icíar Bollaín die Geschichte einer Landschaft und ihrer Bewohner. Alma ist Anfang 20 und kümmert sich liebevoll um ihren Grossvater – dieser spricht seit einem Streit mit seiner Familie seit Jahren kein Wort mehr. Im Zentrum der Auseinandersetzung: Der Olivenbaum, unfreiwilliger Protagonist der Erzählung. Er wird einer Logik geopfert, welche nur finanzielle Inter essen verfolgt und die Natur und die Lebensgrundlage der Menschen bedroht. Der Kampf um das Gemeinwohl wird zu einem persönlichen und gemeinschaftlichen Abenteuer. «El Olivo» ist ein modernes Märchen, eine einfache Geschichte, tiefgründig und emotional. Eine Fabel, welche sich vor dem Hintergrund der jüngsten Vergangenheit Spaniens abspielt. 

Mi 31. Mai 19.30 Dachterrasse

Hauch von Freiheit – Eine Riot-Lesung mit Gerd Dembowski

Aus dem Neu-Zürcher Gerd Dembowski rumpeln und poltern Geschichten hervor. Sie spielen zwischen Highways und Zugschienen in Midwest USA, zwischen Geisterstädten und besetztem Haus. Lesen allein ist zu langweilig, deshalb puzzelt The Big Dembowski seine Texte in ein liebevolles Chaos aus Spielzeuggeräuschen und eigenem Riot-Folkgesang. Immer auf der Suche nach etwas richtigem Leben im falschen.