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Oktober 2016

Sa 01. Oktober

Die Post-Olympiade

Editorial Oktober

Etwas hat sich verändert: Die besten Freunde zählen auf einmal nicht mehr die Anzahl Menschen, die sie geliebt oder mit denen sie Sex hatten. Sie zählen jetzt – es ist viel banaler: Schritte. Macht ja Sinn, denn auf grosse Summen kommt man per Schrittzähler-App definitiv schneller als in der Liebe. Egal ob Pokémon im Grossstadt- oder Punkte im Bonus-Dschungel: Das ergibt zahlenmässige Höhenflüge und jedem sein persönliches Olympia des Alltags.

Aber mal ehrlich: Zahlen, auch die vom besten olympischen Milli-Nano-Femto-Turbo-Sekundenmesser, bringen kaum jemanden zum Lachen. Nicht einmal zum Nachdenken. Sie SIND einfach. Ausser, wenn die Isländer mit ihren elektrisierten Bärten die Fussballwelt umarmen, sind die Spiele der Gegenwart irgendwie ziemlich humorlos geworden.

Was ist denn eigentlich mit dem wahren «Spiel» im Titel «Olympische Spiele» passiert? Bei einer Multiple Choice-Antwort stünden zurzeit «Standortmarketing» (Brasilien), «testosterongeladenes Muskelprotzen mit gefährlichen Spielsachen» (Waffenolympiade in Russland), «Arbeit am optimierten Menschen» (Oktober- Cybathlon in Zürich) und «Weiss nicht bzw. Politik» zur Auswahl.

Liebe Politik, lass uns doch bitte wieder ein bisschen lustig sein. Denn das «Spiel», die «Spiele», das «Spielen» können noch so viel mehr: nämlich den Raum des Politischen neu ausloten. Vergessen machen, was als gesetzt gilt. Neue Rahmen schaffen, ohne vorher schon den Weg zum Ziel zu kennen. Codes und Material vermischen. Selbstvergessenheit ermöglichen, die (vielleicht) in ein neues Bewusstsein mündet. Menschen zusammenbringen, die heiter und ohne Druck gemeinsam seltsame Dinge tun. Und nicht zuletzt: unendlicher Spass.

Darum rufen wir im Karl «The Hungerbühler Games» ins Leben, eine schlaue Theater-Talkshow, die sich an eine mögliche bessere und schönere Welt herandenkt. An der Zürcher Ausgabe des Berner «Mad Scientist Festival» richten wir einen Spielplatz mit intelligenten Gadgets ein, die die Welt bald braucht. Das Zukunftsznacht zum Thema «Sex» begibt sich in die gefährlichen Abgründe der heutigen Liebe und damit ins Emotionscasino. Und Fussball kucken wir sowieso. Die Karl Oktober-Spiele sind hiermit eröffnet.

Allez les bleus, faites vos jeux. Wir setzen im Oktober auf Rot. 

Mi 05. Oktober 22.00 Restaurant Karl

Jazz im Oberdorf

Nachdem die altbekannte und heissgeliebte Casa Bar und der Jazzclub der Jazzschule Zürich für immer aus der Altstadt verschwunden sind, präsentieren wir eine neue Konzertreihe, die im Karl der Grosse zwischen den Häusern des Oberdorfs wieder Jazz und jazzverwandte Sounds erklingen lässt.

Immer am ersten Mittwoch des Monats spielen den ganzen Herbst und Winter über ab 22 Uhr Jazz-Musiker und Bands auf, u.a. Omri Ziegele, Rafi Schilt, Nat Su, Guy Bettini, Silvio Cadotsch und Yumi Ito. Kurator ist der Zürcher Pianist und Komponist Yves Theiler. 

Sa 08. Oktober Ab 17.00 Ganzes Haus

Mad Scientist Showcase – Die Zürcher Edition

Fokus: Artificial Intelligence

Wie menschlich sind die Maschinen inzwischen? Und wie maschinell wir Menschen? Das Berner «Mad Scientist – das forsche Festival zwischen Kunst und Wissenschaft» bringt eine Auswahl des diesjährigen Programms auch noch nach Zürich. Exakt zweihundert Jahre nach Frankensteins Geburt stellt sich die Frage nach der von uns geschaffenen Kreatur, die zum Monster wird, plötzlich sehr konkret: Ist die Künstliche Intelligenz im Begriff, den Menschen überflüssig zu machen? Das wohl nicht gerade (allen Technik-Warnrufen zum Trotz), aber unser Menschsein wird dennoch ziemlich fundamental in Frage gestellt, wenn Maschinen uns immer ähnlicher werden. Zwei Tage lang gehen wir der Frage nach, wie klar die Grenze zwischen Mensch und Maschine tatsächlich noch ist, beziehungsweise was es für uns bedeutet, wenn sie sich an manchen Stellen langsam aufzulösen beginnt. 

So 09. Oktober 19.00 Erkerzimmer

Das Leben der Maschinen: Talk mit Dath und Theisohn

Während die Gegenwart künstliche Intelligenz vor allem unter der Fragestellung «Risiko oder Chance» diskutiert, wollen Dietmar Dath, seines Zeichens Autor und Vordenker in den Bereichen Gesellschaft, Technik und Ästhetik, und Philipp Theisohn, Professor für Deutsche Literatur an der Universität Zürich und Leiter des Forschungsprojektes «Conditio Extraterrestris», gemeinsam über die sozialen, politischen und kulturellen Aspekte eines menschlichen Lebens mit Künstlicher Intelligenz nachdenken. Zur Sprache kommen sollen dabei die Rechte und Bedürfnisse der Maschinen, ihre Persönlichkeit, ihr Konsum- und Kommunikationsverhalten und ihr Triebleben, aber auch ihre Vorstellungen von Individualität, Geschichte und Kunst. 

Di 11. Oktober 19.00 Blaues Foyer

Stammtisch Crowdfunding

Crowdfunding ist in aller Munde. Du willst auch mitreden können oder hast gar ein Projekt am Start, das du über Crowdfunding finanzieren möchtest? Dann ist dieser Stammtisch genau das Richtige. Hier kannst du dich mit Leuten, die bereits Erfahrungen damit gemacht haben, austauschen und dir von den Profis alle Tipps holen, die du für eine erfolgreiche Finanzierung deines Projekts brauchst. 

Mi 12. Oktober 17.30-21.00 Turmzimmer auf der Dachterrasse

Jürg Halters Sprechviertelstunde

Der bekannte Schweizer Dichter, Musiker und Performer Jürg Halter lädt Sie zur intimen Sprechviertelstunde unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein.

Was läuft schief in unserem Land? Wo drückt Sie der Schuh? Woran krankt die Welt? Wo treiben wir hin? Was muss sich ändern? – Stellen Sie Herrn Halter unter vier Augen Ihre Fragen. Er berät Sie, stellt Ihnen Fragen. Seien Sie vorbereitet. Die Uhr läuft. 

Do 13. Oktober 19.30 Saal

The Hungerbühler Games – Die Pilotfolge

«The Hungerbühler Games» sind das ultimative Grossereignis der nahen Zukunft – in etwa eine Mischung zwischen Olympiade und Woodstock. Mit ihnen wird zusammen mit der ganzen Welt der Anbruch einer neuen Zeit gefeiert. Diese neue Epoche steht für eine gerechte Gesellschaft, eine gleichmässige Verteilung materieller Güter und ein friedliches Zusammenleben in Brüder- und Schwesterlichkeit, Freiheit und Toleranz.

Genau darum will jedes Land diese Spiele haben. Aus dem zuletzt durchgeführten Auswahlverfahren geht ein klarer Sieger hervor: die Schweiz. Die Schweiz? «Ein Hort der Schönheit im Herzen Europas, wo Neutralität und eine humanitäre Tradition in aller Reinheit glänzen», steht in der Begründung des IOK, des interanonymen Organisationskomitees des Weltrats. 

Mo 17. Oktober 19.00 Saal

Frauenförderung im Journalismus

Frauen sind in Führungs- und Entscheidungspositionen auf Schweizer Redaktionen nach wie vor untervertreten. Während die Frauenvertretung in Politik und Unternehmen zu einem öffentlich debattierten Thema avancierte, schweigen sich die Medienhäuser mehrheitlich zur eigenen Frauenförderung aus. Medienfrauen Schweiz möchte das ändern und lädt mit Eric Gujer von der Neuen Zürcher Zeitung und Christian Dorer von der Aargauer Zeitung zwei renommierte Chefredakteure zum Gespräch ein und fragt: Wie gross ist die Rolle der fehlenden Frauenstimmen- und Perspektiven an der vielbesagten Medienkrise? 

Di 18. Oktober 19.00 Barockzimmer

Znacht der Zukünfte: Sex

Der Znacht der Zukünfte bringt Sie – hoppla! – ins Jahr 2030. Dieses aussergewöhnliche futuristische Stelldichein vereint einmal im Monat eine intime Runde von vorausschauenden Bürgern sowie prominenten Vor- und Nachdenkerinnen. Kommen Sie!

Fulminant wird unser Start in den Herbst: Wir bitten «Traumboy»-Schauspieler, Opernsänger und Multikünstler Daniel Hellmann zu Tisch und schauen mit ihm zurück auf wichtige Weggabelungen und Weichenstellungen der 2010er- und 2020er-Jahre. Ob Sex als Arbeit, Polyamorie, Trennung von Liebe und Sex oder verflüssigte Gender-Identitäten – aufgetischt werden auch bei diesem Znacht der Zukünfte viel Food for Thought sowie ein feines 3-Gang-Menü aus Karls Küche. 

Mi 19. Oktober 19.30 Erkerzimmer

Die Islamisierung des Radikalismus…

…oder die Radikalisierung des Islam?

Aufgrund der Situation im Nahen Osten sowie der Zunahme terroristischer Anschläge in Europa werden Islam und Terror fälschlicherweise vermehrt als geschlossene Einheit wahrgenommen. Medien verbreiten mit ihren Berichterstattungen Angst in der Bevölkerung und vermitteln das Bild einer Bedrohung durch den Islam. Dabei handelt es sich bei der islamistischen Radikalisierung um ein Phänomen, das in der Mitte unserer Gesellschaft anzusiedeln ist. 

Do 20. Oktober 20.00 Erkerzimmer

Pop-Quartett

Der zeitgemässe Künstler ist über seine Kreativität hinaus gefordert: Als Selbstvermarkter auf Twitter, als Persönlichkeit auf Facebook, als Lifestyle-Model auf Instagram. Die sozialen Medien sind seit Myspace Pflichtstoff. Doch Social Media sind nicht nur Last, sondern auch Chance. Ob man sich grossmäulig wie Kanye West profiliert oder wie die heimatverliebten Rocker Freiwild die Fanscharen dirigiert, Facebook & Co. sind Megafone für die eigene Promo-Arbeit. Wir sprechen über Anforderungen, die das Digitale an Künstler stellt und über Möglichkeiten, die sich für kleinere Acts, aber auch für Fans ergeben. 

So 23. Oktober 15.00 Restaurant

Generation Gegenwart – Das Edition Unik-Café

Hanna, Antoinette, Marcel: Das sind eine Pfarrersfrau, eine ehemalige Politikerin und ein Brigadier ausser Dienst. Sie haben viel erlebt und hören damit noch lange nicht auf. Im Rahmen des biografischen Schreibprojektes «Edition Unik» haben sie ein Buch über ihr Leben verfasst und halten nun ein persönliches Zeitdokument in den Händen.

Was bedeutet es, das eigene Leben auf Papier zu bringen? Wie reagieren Familie und Freunde auf das Buch? Welche Fragen tauchen auf, was ist in der Erzählung fremd und neu, was blieb bis jetzt unan- und unausgesprochen? 

Do 27. Oktober So 30. Oktober Ganzes Haus

«Zürich liest» im Karl der Grosse

Erstmals wird im Karl der Grosse das Festivalzentrum von «Zürich liest» eingerichtet. Neben einem Stammtisch, wo sich Publikum, Autoren, Autorinnen und Veranstalter zum gemütlichen Gespräch treffen, diskutieren Jonas Lüscher, Marlene Streeruwitz, Michael Fehr und Raoul Schrott zum Thema «Über Grenzen». Am Freitag wird diniert, wie dies die Kommissare in beliebten Kriminalromanen tun; am Samstag erklärt Stadtgärtner Maurice Maggi bei einem Wochenrückblick, wie man Essensreste sinnvoll wiederverwendet. Und neben einem Dichter-Duett zwischen Ilma Rakusa und Dana Grigorcea kann man Samstagnacht den Geschichten von Tim Krohn lauschen. 

Fr 28. Oktober 12.00 Restaurant

Kochende Kommissare – kulinarische Krimis

Essen wie der Kommissar im Krimi

Im Rahmen von «Zürich liest»

Kaum ein Krimi-Kommissar, der nicht auch den kulinarischen Genüssen zugeneigt ist. Wir begeben uns auf eine gastrosophische Reise durch die Krimi-Küchen – von Jules Maigret über Salvo Montalbano bis Kostas Charitos und Bruno Courrèges. 

Fr 28. Oktober 18.00 Saal

Grenzenlose Literatur – Marlene Streeruwitz und Jonas Lüscher

Im Rahmen von «Zürich liest»

Immer wieder wird der Ruf nach Stellungnahmen der Literatur und der Autorinnen und Autoren zu aktuellen politischen Themen laut. Gerade das Thema Grenzen ist in aller Munde – zu Recht. Kaum ein Thema bewegt die Gemüter so sehr. Marlene Streeruwitz und Jonas Lüscher stellen sich diesem politisch und philosophisch brisanten Thema. Die beiden engagierten Literaten diskutieren und debattieren über das Thema – philosophisch, politisch, literarisch. 

Fr 28. Oktober Sa 29. Oktober Restaurant

Stammtisch «Zürich liest»

Im Festivalzentrum im Karl der Grosse finden Sie alle Informationen rund um «Zürich liest». Im Restaurant steht aber auch der Stammtisch von «Zürich liest», wo sich Publikum, Autoren und Verleger vor und nach ihren Veranstaltungen treffen. Wir erwarten geladene und spontane Gäste zu launigem Palaver, Kurzlesungen und Kommentaren rund um «Zürich liest». 

Sa 29. Oktober 11.00 und 14.00 Grossmünsterplatz

Werft eure Herzen über alle Grenzen – Kabarett in Zürich

Im Rahmen von «Zürich liest»

Das Zitat von Walter Mehring bildet das Grundmotiv des Literarischen Spaziergangs mit Martin Dreyfus zu den Orten des politischen Kabaretts und des Cabaret vor allem der 1910er-, 20er-, 30er- und 40er-Jahre.

Der Spaziergang findet um 11 Uhr sowie um 14 Uhr statt.
Treffpunkt vor dem Restaurant.

Keine Tickets. Keine Reservation.

Kalenderdatei herunterladen 

Sa 29. Oktober 12.00 Restaurant

Wochenrückblick mit Maurice Maggi

Im Rahmen von «Zürich liest»

Guerilla-Gärtner und Stadtkoch Maurice Maggi zeigt in seinem neuen Buch «Einfache Vielfalt» den sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Essen soll nicht nur der Nahrungsaufnahme dienen, sondern auch Teil der Lebenshaltung sein. Zusammen mit der Küchenbrigade vom Karl der Grosse stellt Maurice Maggi ein fantasievolles dreigängiges Menu zusammen und verwertet dabei (fast) ausschliesslich Reste aus der Restaurantküche. Zwischen den Gängen referiert Maggi wortreich über Grundnahrungsmittel und lässt die Gäste an seiner reichen kulinarischen Erfahrung teilhaben. 

Sa 29. Oktober 16.30 Blaues Foyer und Grüne Stube

Living Library Zürich: Menschen für ein Gespräch ausleihen

Im Rahmen von «Zürich liest»

Anstelle von Büchern kannst du an einer Living Library Menschen für ein Gespräch ausleihen. Auf der Leseliste stehen unter anderem ein eritreischer Flüchtling, ein Asylbetreuer, eine Jüdin und ein BDSMler. Du kannst dir vor Ort ein solches «Buch» aussuchen und dich während 30 Minuten mit ihm unterhalten. Tabu-Fragen gibt es keine – das lebende Buch muss aber im gleichen Zustand zurückgegeben werden, in dem es ausgeliehen wurde. 

Sa 29. Oktober 17.00 Saal

Über Grenzen: Stephan Thome

Im Rahmen von «Zürich liest»

Der Autor Stephan Thome bewegt sich zwischen Kulturen, was sein Erzählen stark beeinflusst. Mit ihm spricht der Literaturkritiker Daniel Rothenbühler über Figuren, die an Grenzen getrieben werden, die Verwandlungen über kulturelle Grenzen hinweg, über Grenzen des Darstellbaren und Text-Grenzen. 

Sa 29. Oktober 20.00 Blaues Foyer

Dichter-Duett: Ilma Rakusa & Dana Grigorcea

Im Rahmen von «Zürich liest»

Die Schriftstellerin Ilma Rakusa ist dieses Jahr siebzig Jahre alt geworden. Geboren wurde sie im heutigen Slowenien als Tochter eines Slowenen und einer Ungarin, bekannt ist sie durch ihre Lyrik und Prosatexte. Zum Gespräch hat sie Dana Grigorcea eingeladen. Mit ihrem Roman «Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit» legte die rumänisch-schweizerische Autorin einen komischen und zugleich melancholischen Roman über das Erinnern vor. 

Sa 29. Oktober 23.00 Restaurant

Nachts im Karl – mit Tim Krohn

Im Rahmen von «Zürich liest»

Gleiten Sie mit «Zürich liest» sanft hinüber in den nächsten Tag. Am Samstagabend bei vorgerückter Stunde streifen wir die Datumsgrenze bei einer exklusiven Lesung mit Tim Krohn. «Menschliche Regungen» nennt Krohn sein Erzählprojekt, das er mittels Crowdfunding finanziert. 777 Begriffe hat er zusammengestellt – von aalglatt bis zynisch – und schreibt dazu kurze Geschichten. Eine davon wird Tim Krohn exklusiv für «Zürich liest» nachts im Karl vorstellen – und natürlich spielt sie auch im Karl der Grosse. 

So 30. Oktober 15.00 Grossmünsterplatz

Weggehen. Ein Spaziergang der Abschiede

Im Rahmen von «Zürich liest»

«Wenn du gehst, geh leise», schreibt Matthias Zwarg in seinem Gedicht. Das Weggehen, die Trennung, der Abschied wird in vielen Texten thematisiert. Ein Schritt in eine andere Richtung macht den Bruch. Marie-Anne Lerjen (Agentur Gehkultur) lädt Sie herzlich zu einem «Abschiedsspaziergang».