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Januar 2017

Di 17. Januar 18.00 Grossmünsterplatz

5. Winterrede 2017: Katja Gentinetta

Winterrede von Katja Gentinetta, Politikphilosophin

Darüber müssen wir reden: «Die Demokratie ist ein hohes Gut. Sie setzt informierte Bürgerinnen und Bürger voraus. Mit der Freiheit, die Politik mitzubestimmen, geht also auch eine hohe Verantwortung einher. Dessen müssen wir uns stets bewusst sein.»

Das möchte ich verschweigen: «Dass wir allen Grund zur Sorge haben – aber auch zur Zuversicht.»

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Mi 18. Januar 18.00 Grossmünsterplatz

6. Winterrede 2017: Simon Jacoby

Winterrede von Simon Jacoby, Journalist und Chefredaktor von «Tsüri»

Darüber müssen wir reden: «Welches Zürich, welche Schweiz, welche Welt, welches Zusammenleben wollen wir haben?»

Das möchte ich verschweigen: «Das kann ich leider nicht sagen.»

Simon Jacoby hält die 6. Winterrede anstelle von Fabienne Hoelzel, die leider aus beruflichen Gründen absagen musste.

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Do 19. Januar 18.00 Grossmünsterplatz

7. Winterrede 2017: Franziska Schutzbach

Winterrede von Franziska Schutzbach, Genderforscherin und Bloggerin

Darüber müssen wir reden: «Wenn wahr ist, woran Simone Weil unermüdlich erinnerte: dass sich die Macht der Herrschenden ohne das innere Einverständnis der Beherrschten auch nicht einen Moment halten kann, ist die Arbeit aus der Perspektive der Unterworfenen die Betonung ihrer Unterschiedlichkeit.»

Das möchte ich verschweigen: «Dazu fällt mir nichts ein.»

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Mo 23. Januar 19.30 Restaurant

Geschichten von Fern und Nah

Zugewanderte Menschen erzählen ihre Geschichten: Menschen aus Nah und Fern berichten von ihrem Leben in der alten Heimat, ihrer Reise in die Schweiz und von ihren Erfahrungen hierzulande. Erfahre dieses Mal etwas über Belutschistan und Syrien durch die Erzählungen von Hatim und Bashar. 

Do 26. Januar 18.00 Grossmünsterplatz

11. Winterrede 2017: Tamara Funiciello

Winterrede von Tamara Funiciello, Präsidentin JUSO

Darüber müssen wir reden: «Überwindung des Kapitalismus und gerechte, nachhaltige Alternativen; alte und neue Utopien und deren Notwendigkeit; Nationalismus und andere moderne Krankheiten; Feminismus und Patriarchat; Machtstrukturen und deren Folgen und sonst noch ein paar Kleinigkeiten.»

Das möchte ich verschweigen: «Ich schweige nie. Nie.»

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Februar 2017

Mi 01. Februar 22.00 Restaurant

Jazz im Oberdorf

Nachdem die altbekannte und heissgeliebte Casa Bar und der Jazzclub der Jazzschule Zürich für immer aus der Altstadt verschwunden sind, präsentieren wir eine neue Konzertreihe, die im Karl der Grosse zwischen den Häusern des Oberdorfs wieder Jazz und jazzverwandte Sounds erklingen lässt.

Immer am ersten Mittwoch des Monats spielen den ganzen Herbst und Winter über ab 22 Uhr Jazz-Musiker und Bands auf, u.a. Omri Ziegele, Rafi Schilt, Nat Su, Guy Bettini, Silvio Cadotsch und Yumi Ito. Kurator ist der Zürcher Pianist und Komponist Yves Theiler. 

Fr 24. Februar 20.00 Saal

Stefanie Sargnagel

Facebook ist ja eigentlich ein Buch, nur merkt das keiner, hat sich die Österreicherin Stefanie Sargnagel gedacht und ihre gesammelten Posts in gleich drei Büchern veröffentlicht. In ihren Aphorismen-Bestsellern hat die Autorin, die sich eigentlich eher als «It-Girl» denn als Künstlerin versteht, allerhand zu erzählen: Sie hat verpasst, ihr Probeabo im Fitness-Center zu kündigen und findet, dass ihre Bio-Gemüsekiste zunehmend zur seelischen Belastung wird. 2016 erschien «Fitness», davor «In der Zukunft sind wir alle tot. Neue Callcenter-Monologe» (2014) und «Binge Living: Callcenter Monologe» (2013). Ihr «mangels Alternative» begonnenes Malereistudium hat Sargnagel mittlerweile abgebrochen, den Call-Centerjob ist sie auch los. Darum hat sie Zeit, um in Zürich im Rahmen der Ausstellung «Schreibrausch» aus «Fitness» zu lesen. Klingt anstrengend, ist aber ein helles Vergnügen und befriedigt alle voyeuristischen Bedürfnisse, denn Sargnagel findet: «Mein Privatleben geht alle was an.» Das wollen wir mal sehen.