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Juni 2018

Fr 01. Juni 19.30 Erkerzimmer

Fünf/Achtzehn: Der ehrlichste Literaturclub der Schweiz

Das Schweizer Buchjahr 2018 im Gespräch

Was waren in diesem Frühjahr die fünf wichtigsten literarischen Neuerscheinungen auf dem Schweizer Buchmarkt? Zum vierten Mal tagt der ehrlichste Literaturclub der Schweiz im Karl und diskutiert die Lage der helvetischen Belletristik.
In einer Podiumsdiskussion mit Studierenden der Universität Zürich wird seziert und beweihräuchert, polemisiert und beschwichtigt, beleidigt und bejubelt – bis alle wissen, was in diesem Frühling in jedem Fall zu lesen gewesen wäre. 

Mi 06. Juni 12.00 Restaurant

Küchentisch-Politik

Junge Erwachsene treffen Zürcher Gemeinderäte

Wo gibt es Freiräume für Jugendliche? Bekommt Zürich endlich ein neues Fussballstadion? Und wieso ist Zürich eine der teuersten Städte der Schweiz? Kritisch, provokativ oder einfach interessiert: Beim gemütlichen Zmittag im Karl sind alle Fragen erlaubt und werden von Zürcher Gemeinderätinnen und Gemeinderäten in aller Ruhe und nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. 

Mi 06. Juni 19.00 Barockzimmer

Znacht der Zukünfte: Das Gehirn

Der Znacht der Zukünfte bringt Sie – hoppla! – ins Jahr 2030. Dieses aussergewöhnliche futuristische Stelldichein vereint eine intime Runde von vorausschauenden Bürgern sowie prominenten Vor- und Nachdenkerinnen. 

Fr 08. Juni 20.00 Dachterrasse

«Lanz» und die Sprache

Dachterrassen-Lesung und Gespräch mit Flurin Jecker

Eigentlich will Lanz ja gar nicht schreiben. Den Kurs «Wie schreibe ich einen Blog» hat er nur gewählt, weil seine Flamme Lynn auch hier sein soll. Je länger die Projektwoche aber dauert (und Lynn auch tatsächlich auftaucht), desto mehr Freude bereitet ihm das Schreiben. Der 14-Jährige schreibt über seine Gedanken und Gefühle, sein Pendeln zwischen den getrennten Eltern, seine Verwirrung. Denn: Das Leben mit vierzehn ist gerade ganz schön kompliziert. 

Mo 11. Juni 19.00 Saal

Floskeln und Fakten

Vortrag, Floskelbingo und Diskussion

Bla bla, schwurbel schwurbel. Floskeln sind in der Alltagssprache ganz praktisch: als Lückenfüller, um Gesprächspausen zu vermeiden oder um zu kaschieren, dass man keine Ahnung hat. Leere Worthülsen und abgedroschene Phrasen begegnen uns tagtäglich, gerade in den Medien. Wird mal wieder auf «offener Strasse» demonstriert? «Sinkt das Thermometer» und regnet es «sintflutartig» – gibt es vielleicht gar ein «Wetterchaos»? Und was bedeutet ein Begriff wie «Nullwachstum» in der Wirtschaft? 

Di 12. Juni 19.00 Saal

Auf ein Gespräch mit… trans Menschen

Kommen Sie auf ein Gespräch mit trans Menschen vorbei. Erfahren Sie mehr über Ihr eigenes Geschlecht und welchen Einfluss Geschlechter auf das tägliche Leben haben.

Das Transgender Network Switzerland hat zehn trans Menschen eingeladen, mit Ihnen zu diskutieren und Ihre Fragen in kleiner Runde zu beantworten.  

Mi 20. Juni bis Sa 23. Juni Ganzes Haus

Imp!act Zürich

Jammern kann jeder – etwas ändern aber auch. Das imp!act Team ist das erste Mal zu Gast im Karl. Sie unterstützen dich dabei Projekte anzureissen, zu Ende zu denken und umzusetzen. 

Do 21. Juni 19.30 Saal

Penis-Dialog #1: Sexualität

Offenes Gespräch über Männlichkeit und Sexualität

Mit Sorgfalt und Respekt, aber ohne Tabus: männer.ch lanciert mit den Penis-Dialogen eine längst fällige Gesprächsreihe. Nicolas Zogg und Markus Theunert laden ein zum offenen Gespräch über alles, was mit Männern und Männlichkeiten zu tun hat. 

Mi 27. Juni 17.00 Erkerzimmer

Stammtisch zusammenHalt

Offener Austausch

Am zweiten «Stammtisch zusammenHalt» treffen sich Institutionen, Vereine und Privatpersonen, die sich beruflich wie privat für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft einsetzen. Beim unkomplizierten Austausch werden Themen wie Integration, Migration, Rassismus und Diskriminierung, Ausgrenzung und das Anderssein bearbeitet. 

Do 28. Juni 19.30 Erkerzimmer

An die Grenzen gehen – in die Quere kommen

Gerade jetzt erleben wir die grösste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Über 65 Millionen Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Viele suchen Schutz in Europa, doch sie werden an den Grenzen aufgehalten. In prekären Durchgangscamps verharren sie oft wochenlang. Aus Europa brechen Menschen auf, um an den Grenzen Unterstützung zu leisten. Freiwillige aus der Zivilgesellschaft engagieren sich da, wo die staatliche Hilfe nicht ausreichend ist. Sie organisieren sich in Gruppen oder reisen auf eigene Faust, um die Menschen auf der Flucht mit nötigen Hilfsgütern zu versorgen. 

Sa 30. Juni 14.00 Erkerzimmer

Hätte ich doch was gesagt!

Workshop: Argumentieren gegen Stammtischparolen

Ein diskriminierender Spruch fällt – und dir fehlen die Worte. Im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder bei der Familienfeier: Immer wieder kommt es vor, dass wir mit abwertenden Aussagen über andere Menschen oder Gruppen konfrontiert sind. Spontan auf solche «Stammtischparolen» zu reagieren, ist nicht einfach. Denn meist sind die Sprüche so verallgemeinernd und absolut formuliert, dass rationales Argumentieren dagegen schwer fällt.