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Juli 2017

Sa 01. Juli 14.00 ABGESAGT

Tag der Offenen Tür in den Alterswohnungen

ABGESAGT – Der Tag der Offenen Tür in den Alterswohnungen findet nicht statt

Karl der Grosse ist nicht nur ein lebendiger Veranstaltungsort, sondern beherbergt auch zahlreiche Alterswohnungen. Die Seniorinnen und Senioren sind Teil des lebendigen Hauses und öffnen an diesem Samstagnachmittag die Türen zu ihren Wohnungen im Herzen des Oberdorfs. Treten Sie ein und stellen Sie Fragen! 

Sa 01. Juli 15.00 ABGESAGT

«Erinnern und Vergessen» – Edition Unik-Café No. 2

ABGESAGT – Leider müssen wir das Edition Unik-Café No. 2 absagen, da mehrere Lesende aus gesundheitlichen und privaten Gründen nicht teilnehmen können. Wir freuen uns, wenn wir Sie stattdessen an der Lesung am Freitag begrüssen dürfen.

Schreiben, um nicht zu vergessen. Oder schreiben, um die eigene Biografie noch ein zweites Mal zu gestalten? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schreibprojekts der «Edition Unik» verfassen innerhalb eines halben Jahres ein ganzes Buch über ihr Leben. Sie entscheiden dabei selbst, was gestrichen wird und was bleibt. Im Innenhof vom Karl der Grosse lesen sie am Samstagnachmittag bei Kaffee und Kuchen Passagen, von denen sie möchten, dass sie erinnert werden – von der eigenen Familie, Freunden und am besten gleich allen Zuhörern. 

Di 11. Juli 19.00 Erkerzimmer AUSVERKAUFT

SVP und AfD – Die Schweiz als Vorbild der neuen Rechten

Ob im Positionspapier von Pegida oder im Parteiprogramm der AfD – immer wieder taucht die Schweiz als Vorbild der neuen Rechten in Deutschland auf. AfD-Politiker wie Marc Jongen oder Alice Weidel fordern eine «Verschweizerung Deutschlands» – das Land gilt ihnen und vielen Rechten in Europa als Paradies. 

Fr 14. Juli 19.00 Erkerzimmer

Podium: Neue Dynamiken sozialer Spaltung?

Eine zeitdiagnostische Kontroverse

Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Veränderungen – wie etwa dem Erstarken der neuen rechten, identitären Bewegungen und populistischen Strömungen – werden bei der Podiumsveranstaltung Fragen nach Spaltungslinien und Abgrenzungsdynamiken entlang sozialer Klassen gestellt und mit Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft und Journalismus diskutiert. 

Mo 17. Juli

Karl macht Sommer

Liebe Freund*innen von Karl der Grosse

Wir schliessen unsere Türen für eine Sommerpause, um unsere Räume und die Küche wieder auf Vordermann zu bringen. Sie erreichen uns bis am 14. August unregelmässig über karl.mieten(at)zuerich.ch

Das Restaurant ist geschlossen bis und mit 14. August.

Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Sommer und freuen uns, Sie im August wieder bei uns begrüssen zu dürfen. 

August 2017

Sa 26. August ab 15.00 Grossmünsterplatz

Karl meets Hansbank

Hansbank in allen Gassen!

Die Zürcher Labor-Denkfabrik Res Publik und die Stadtmacher Plattform stadtstattstrand laden Zürcherinnen und Zürcher zum Rausgehen ein, um Räume und Plätze in ihrem Quartier zu bespielen, Nachbarinnen einzuladen oder mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Die Idee: In der ganzen Stadt werden an diesem Samstagnachmittag einfache, selbstgebaute Bänke aufgestellt – was darauf passiert, ist den Besitzerinnen und den Draufsitzern überlassen. 

September 2017

Di 12. September

Träumen Androiden von elektrischen Stühlen?

Editorial Oktober

«Träumen Androiden von elektrischen Schafen?» von Philip K. Dick ist der Roman, aus dem der Sci-Fi-Klassiker «Blade Runner» wurde und unlängst «Blade Runner 2049». Spätestens damit hat der Plot seine eigene Zukunft überholt. Dick datierte sie 1972 beim Erscheinen des Romans aufs Jahr 1992 und musste sie später auf 2021 verlegen. Vergebens: Die Zukunft verschiebt sich weiter nach vorn. Aber wir holen auf. 

Mi 13. September 18.15 Saal

Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer – Wo ist das Problem?

Über 30% der Wohnbevölkerung in der Stadt Zürich können sich heute nicht im engeren Sinne politisch beteiligen. Gleichzeitig ist aber dieser Teil der Bevölkerung sehr wohl auch aktiv am wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben in der Stadt Zürich beteiligt. Wie kann oder soll diese Unstimmigkeit zwischen zwei Realitäten überbrückt werden? Was sind mögliche Modelle bzw. Perspektiven der politischen Partizipation? 

Di 19. September 19.00 Barockzimmer

Abstimmungsstammtisch

Heute Abstimmung! Nicht ganz, aber fast. Wenige Tage vor dem Urnengang nutzen wir das Privileg der brieflichen Abstimmung. Zur Debatte steht die Rentenreform 2020. Der demografische Wandel schreit nach neuen Lösungen. Der Bund hat geliefert, doch nicht alle sind zufrieden. Das Stimmvolk muss also entscheiden. 

Mo 25. September 19.30 Restaurant

Geschichten von Fern nach Nah

Zugewanderte Menschen erzählen ihre Geschichten: So einzigartig und individuell wie die Menschen, so unterschiedlich sind ihre Erlebnisse und Begegnungen. Frühe Erinnerungen werden mitgeteilt, Gerüche aus der Heimat beschrieben, dazu Gründe, warum das geliebte Zuhause in die weite Ferne gerückt ist und wie sich das Nahe nun anfühlt. Was beschert Probleme, wo sind Hindernisse, was bietet neue Möglichkeiten und Chancen? Zwei junge Männer aus Afghanistan erzählen ihre persönliche Geschichte. 

Oktober 2017

So 01. Oktober ab 12.00 Ganzes Haus

Miteinander Festival

Miteinander entdecken, miteinander lachen, miteinander zum Takt orientalischer Beats die Tanzfläche stürmen, miteinander an einer eritreischen Kaffeezeremonie teilnehmen, miteinander geniessen, miteinander Geschichten aus aller Welt lauschen und miteinander Theater schauen: Wir könnten endlos so weiter machen, aber eigentlich wollen wir nur einen erlebnisreichen und unvergesslichen Tag verbringen – denn miteinander geht alles einfach besser! 

Di 03. Oktober 18.00 AUSGEBUCHT

Kaufrausch? Die Kunst des Verführens

Von Duftsäulen und Bremszonen

Welche Farbe steht den Auberginen am besten? Ist es Zufall, welche Klänge aus den Lautsprechern erklingen? Und weshalb gibt es Inseln im Supermarkt? Über 70 Prozent der Kaufentscheide fällen die Konsument*innen unbewusst. Das wissen auch die Marketingexpert*innen im Detailhandel. Bei der Einrichtung der Verkaufslokale und der Platzierung der Produkte überlassen sie kaum etwas dem Zufall. 

Mi 04. Oktober 12.00 Restaurant

Küchentisch-Politik

Jugendliche treffen Zürcher Gemeinderäte

Wo gibt es Unterkünfte für Geflüchtete? Bekommt Zürich endlich ein Eishockey-Stadion? Und wieso ist Zürich eine der teuersten Städte der Schweiz? Kritisch, provokativ oder einfach interessiert: Beim gemütlichen Zmittag im Karl sind alle Fragen erlaubt und werden von Zürcher Gemeinderätinnen und Gemeinderäten in aller Ruhe und nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. 

Mi 04. Oktober 19.30 Saal

Podium: Europäischer Herbst

Die Presse sprach vom europäischen Schicksalsjahr: Wahlen in den Niederlanden, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland bestimmen den Fortbestand und die Weiterentwicklung des vereinigten Europas. Die Türkei verliert den Kampf um die Demokratie, in Polen übernehmen antiliberale Kräfte das Ruder und Donald Trump säbelt mit seiner rigorosen Aussenpolitik am Freundschaftsband. Trotz der empfindlichen Niederlagen der Nationalisten nach Jahr en des Auftriebs, bleiben die Diskussionen um Werte, Identität und Nationalität bestehen und prägen die europaweite Grundstimmung. 

Fr 06. Oktober 19.00 Saal

Theater «Steile Welle»

Ein Solotheaterstück zwischen Fallsucht und Sehnsucht von Marion Witt und Hans König

«Willkommen in der Welt der zappelnden Glieder, dem Tanzen auf schmutzigem Grund», singt Ursula, die seit 25 Jahren an einer Epilepsie leidet. Sie nimmt uns mit auf eine fantastische Reise durch EEG-Kurven und «steile Wellen». 

Sa 07. Oktober 15.00 Ganzes Haus

Mad Scientist Festival

Der Spielsalon für echte Menschen und künstliche Intelligenzen

Auch Maschinen spielen gern: Tatsächlich ist es ein beliebtes Trainingsfeld der Wissenschaft, Künstlichen Intelligenzen ein Spiel beizubringen und zu sehen, ob sie so gut wie Menschen werden. Meistens werden sie rasch noch viel besser. Schach, Go, Backgammon und unlängst auch Poker: Spielend zeigen die Maschinen den Menschen den Meister. 

Mo 09. Oktober 18.30 Saal

Podium: Private, SRG und der Billag-Knatsch

Private, SRG und der Billag-Knatsch: Und wer spricht vom Journalismus?

«Wir müssen das Bedürfnis der Bürger nach gutem Journalismus wieder neu wecken – das haben wir in den letzten Jahren massiv vernachlässigt» (Prof. Dr. Mark Eisenegger gemäss persoenlich.com, 28.03.2017) Das (wirtschaftliche) Erfolgsmodell der Medien ist Geschichte und damit ein ganzer Berufsstand existentiell bedroht. Die weitgehend fehlende (Re-)Investitionsbereitschaft, immer wieder neue Sparrunden grosser Medienhäuser, politische Vorstösse wie «No-Billag» sind für die einen eine Bedrohung, für andere Aufbruch. Wie gehen wir als Medienschaffende damit um?  

Di 10. Oktober 19.30 Saal

JASS gegen HASS

Vortrag, Podium und Scrabble

Hass polarisiert, Hass diskriminiert. So auch der virtuelle Hass im Netz, die so genannte Hate Speech. Hate Speech findet im Inter net statt und widerspiegelt, wie hasserfüllt Gesellschaften sein können. Dabei werden die Opfer von Hate Speech seelisch, psychisch und emotional verletzt und ganze Gruppen von Menschen abgewertet. Die Hemmschwelle zu strafbaren Handlungen sinkt. Hate Speech ist keine Randerscheinung, sondern ein neueres Phänomen in der modernen Lebenswelt Internet – und geht damit alle etwas an.  

Do 19. Oktober 19.30 Saal

Neue Journalismus-Konzepte: Ist das die Zukunft?

Früher bestand die Zielgruppe aus Leser*innen, dann wurden sie zu Usern. Früher haben die Journalist*innen gesendet, heute senden und empfangen sie. Wie wird diese Entwicklung weiter gehen? Wie sieht die nächste Evolutionsstufe des Journalismus aus?  

Do 19. Oktober 20.00 Erkerzimmer

#metoo – Slammen statt schweigen

Im Oktober 2017 haben weltweit Menschen unter #MeToo offen ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt gepostet und ihr Schweigen gebrochen. Am #MeToo Slam bringen die Medienfrauen Schweiz auch offline sexualisierte Gewalt an Frauen und Männern zur Sprache. Denn zusammen hat man mehr Mut – und mehr Gewicht.  

Fr 20. Oktober 19.30 Erkerzimmer

Podium: Sub, Sub, Subvention

Über 150 Millionen Franken verteilte die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich im letzten Jahr. Theatereintritte werden mit bis zu 300 Franken pro Besucher subventioniert. 76% Prozent der kantonalen Subventionen gehen ans Opernhaus. Kulturpolitik erhitzt die Gemüter. Es geht um Geschmack, Definitionshoheit. Förderbeiträge sind ein Dauerbrenner in den öffentlichen, politischen Debatten und eine Lieblingsdisziplin der Populisten. Zeit, wieder einmal differenziert nachzuhaken: Welche Funktion erfüllen Kultursubventionen? Sind sie alternativlos? Besteht die Gefahr einer staatlich diktierten Kulturlandschaft? 

Mo 23. Oktober 19.30 Restaurant

Geschichten von Fern nach Nah

Zugewanderte Menschen erzählen ihre Geschichten: So einzigartig und individuell wie die Menschen, so unterschiedlich sind ihre Erlebnisse und Begegnungen. Frühe Erinnerungen werden mitgeteilt, Gerüche aus der Heimat beschrieben, dazu Gründe, warum das geliebte Zuhause in die weite Ferne gerückt ist und wie sich das Nahe nun anfühlt. Was beschert Probleme, wo sind Hindernisse, was bietet neue Möglichkeiten und Chancen? 

Di 24. Oktober 20.00 Saal

Lecture: Nina Power

AUSGEBUCHT – keine Platzreservation mehr möglich, ab 19.30 Uhr wird vor Ort eine Warteliste geführt

Seit Feminist_in sein wieder en vogue ist, scheuen sich auch Männer nicht vor diesem Label. Der Feminismus der Gegenwart besitzt definitiv ein neues, gut vorzeigbares Gesicht und mit prominenten Vertreterinnen wie Laurie Penny, Pussy Riot und Beyoncé eine Stimme in der Öffentlichkeit.  

Do 26. Oktober 17.00 Ganzes Haus

Zürich liest im Karl der Grosse

Festivalzentrum

Der Karl der Grosse ist nicht nur Festivalzentrum, sondern auch Treffpunkt und Restaurant während des viertägigen Literaturhappenings «Zürich liest». Kommen Sie vorbei, vor oder nach den Lesungen, und treffen Sie in ungezwungener Atmosphäre Verleger, Autorinnen, Leser und Buchhändlerinnen. 

Do 26. Oktober 18.00 Saal

«Dem Krieg entronnen» – Buch­vernissage von Olivier Kugler

Im Rahmen von «Zürich liest»

Vier Jahre lang hat Olivier Kugler vom Irak bis nach England im Auftrag von Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF) syrische Flüchtlinge getroffen, interviewt und gezeichnet: zuerst im Flüchtlingslager Domiz im Nordirak, dann auf der griechischen Insel Kos, später im sogenannten Dschungel in Calais und schliesslich in Grossbritannien und Deutschland. Entstanden ist eine Comicreportage.  

Do 26. Oktober 20.30 Saal

Gaël Faye – «Kleines Land»

Im Rahmen von «Zürich liest»

Gaël Faye, 1982 in Burundi geboren, wuchs als Kind einer ruandischen Mutter und eines französischen Vaters auf, bevor er 1994 als Folge des Bürgerkriegs nach Frankreich flüchten musste. Nach dem Ende seines Wirtschaftsstudiums arbeitete er zwei Jahre als Investmentbanker in London, bevor er nach Frankreich zurückkehrte, um dort als Autor, Musiker und Sänger zu arbeiten. Heute lebt er überwiegend in Kigali (Ruanda). 

Do 26. Oktober bis 29. Oktober Entrée/Treppenhaus

«Bookish!» – Fotografien aus 150 Jahren

Im Rahmen von «Zürich liest»

Günter Karl Bose hat Fotografien aus den vergangenen 150 Jahren zusammengestellt, die die zentrale Stellung des gedruckten Buches in Szene setzen: So werden zwei Geschichten verknüpft, die des Buches und die der Fotografie. Wir zeigen eine von Günter Karl Bose zusammengestellte Auswahl von Fotografien aus seinem Buch «Bookish! Ein Blick zurück» (Wallstein Verlag). 

Fr 27. Oktober 16.00 Grossmünsterplatz

Robert Walser in der Stadt seines Debüts – Spaziergang mit Martina Kuoni

Im Rahmen von «Zürich liest»

Ein Jahrzehnt lang (1896-1905) wohnte Robert Walser – mit Unterbrüchen – in Zürich. Hier schrieb er seine ersten Gedichte und Prosastücke und knüpfte wichtige literarische Verbindungen. In die Zürcher Zeit fiel das Erscheinen seines ersten Buches «Fritz Kochers Aufsätze». Häufiger als die Stelle als Commis, Schreiber oder «Gehülfe» wechselte er das Zimmer und die Mansarde, 17 verschiedene Wohnadressen lassen sich nachweisen. 

Fr 27. Oktober 22.00 Erkerzimmer

Falsche Liebesschwüre nach Mitternacht mit Dustin Hofmann und Nora Zukker

Im Rahmen von «Zürich liest»

Träumen wir nicht alle heimlich davon, dass uns Tiffany aus dem lähmenden Ehejoch entführt? Oder Astronaut Ace uns die Sterne vom Himmel holt? Jetzt ist Schluss damit, unsere romantischen Fantasien im Tupperware unter dem Bett zu verstecken. Dustin Hofmann und Nora Zukker machen den Heftroman salonfähig und laden zu einer Liaison dangereuse durch die erotischen Sphären des Kioskromans. 

Sa 28. Oktober 14.30 Grossmünsterplatz

Gottfried Honegger – Kunst in Zürich

Im Rahmen von «Zürich liest»

Zum Erscheinen seiner «Biografie in Gesprächen» über Gottfried Honegger (Limmat Verlag), nimmt Sie Ruedi Christen mit an Orte, die im Leben von Gottfried Honegger eine Bedeutung hatten. Ein Rundgang auf den Spuren eines der wichtigsten Schweizer Künstler, der 2016 verstorben ist. 

Sa 28. Oktober 15.00 Grüne Stube

Semi Eschmamp zeichnet und erzählt

Im Rahmen von «Zürich liest»

Mit spitzer Feder zeichnet und schrieb Semi Eschmamp sein erstes Buch gleich selbst (Der gesunde Menschenversand): Herrliche Kritzeleien, fantastische Prosaminiaturen – und immer mit dabei: sein Hund. Oder ist es vielmehr ein Huhnd …? Lustig, überraschend und zum Kugeln komisch. 

Sa 28. Oktober 16.00 Erkerzimmer

Hans Ruh: Ich habe mich eingemischt – Buchvernissage

Im Rahmen von «Zürich liest»

Hans Ruh hat vieles erlebt, das von öffentlichem und zeitgeschichtlichem Interesse ist. In seinem neuen Buch erzählt der bekannte Sozialethiker von seiner Kindheit, von Studium und Berufsleben und von seinen zahlreichen Einmischungen in die öffentliche Debatte. 

Sa 28. Oktober 18.30 Erkerzimmer

Dichter-Duett: Franzobel im Gespräch mit Robert Schneider

Im Rahmen von «Zürich liest»

Franzobel hat sich zum Dichter-Duett als Gast Robert Schneider eingeladen. Während Franzobel gerade «Das Floss der Medusa» publiziert hat, hat sich Robert Schneider («Schlafes Bruder») aus dem Literaturbetrieb zurückgezogen. Für «Zürich liest» macht er eine Ausnahme… 

Sa 28. Oktober ab 16.30 Blaues Foyer

Living Library Zürich – Menschen für ein Gespräch ausleihen

Im Rahmen von «Zürich liest»

Anstelle von Büchern kannst du an einer Living Library Menschen für ein Gespräch ausleihen. Auf der Leseliste stehen unter anderem eine Muslima mit Kopftuch, ein Polyamouröser, eine Care-Migrantin, ein Hausbesetzer und ein syrischer Flüchtling. Du kannst dir vor Ort ein solches «Buch» aussuchen und dich während 30 Minuten mit ihm unterhalten. Tabu-Fragen gibt es keine – das lebende Buch muss aber im gleichen Zustand zurückgegeben werden, in dem es ausgeliehen wurde. 

So 29. Oktober 11.00 Erkerzimmer

Spielarten der Liebe: S. Corinna Bille – Matinée mit Musik

Im Rahmen von «Zürich liest»

Corinna Bille steht für Weltliteratur aus dem Wallis. In «Für immer Juliette», auf Deutsch von Lis Künzli, erzählt sie archaisch und doch modern von den Spielarten der Liebe. Von Fräulein von M., die demnächst heiraten soll und in der Silvesternacht ihr erste sexuelle Berührung mit einem fremden Mann hat. Von Helena, Betreuerin in einem Ferienheim, die sich in den 13-jährigen Laurent verliebt und darüber fast den Verstand verliert. Von einer Frau im besten Alter, die bemerkt, wie mit einem Mal nicht mehr sie, sondern ihre Tochter begehrt wird.  

So 29. Oktober 15.00 Erkerzimmer

Generation Gegenwart – Das Edition Unik-Café

Im Rahmen von «Zürich liest»

Sie haben viel erlebt und schreiben darüber: Im Rahmen des biografischen Schreibprojektes «Edition Unik» haben schon mehr als 100 Menschen ein Buch über ihr Leben verfasst und halten nun ein persönliches Zeitdokument in den Händen. Was bedeutet es, das eigene Leben auf Papier zu bringen? Wie reagieren Familie und Freunde auf das Buch? Welche Fragen tauchen auf, was ist in der Erzählung fremd und neu, was blieb bis jetzt unan- und unausgesprochen? 

So 29. Oktober ab 14.00 Restaurant

Literatur für das, was passiert – mit Julia Weber und vielen anderen

Im Rahmen von «Zürich liest»

«Literatur für das, was passiert» sind SchriftstellerInnen, die sich zusammengetan haben, um mit ihrem Schreiben Menschen auf der Flucht zu helfen. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich einen Text schreiben, den Sie auch gleich illustrieren lassen können. Das können Gedichte, Pamphlete, Haikus, Liebesbriefe, das kann alles sein. Die dafür entgegengenommenen Spenden gehen an Menschen auf der Flucht. Dabei werden Organisationen unterstützt, die vor Ort tätig sind, die medizinische Hilfe leisten, Nahrungsmittel, Kleidung verteilen und die Menschen bei der Weiterreise finanziell und rechtlich unterstützen.  

November 2017

Mi 08. November 19.30 Saal

Das Türkeigespräch No. 2

Vor rund einem Jahr fand im Karl der Grosse das erste «Türkeigespräch» mit Politologin Meltem Kulaçatan und Welt-Korrespondent Deniz Yücel statt. Knapp zwei Monate später wurde Yücel in Istanbul verhaftet – wie unzählige weitere in der Türkei inhaftierte Journalistinnen und Journalisten wartet er noch immer auf seine Freilassung. In der Zwischenzeit ist Recep Tayyip Erdoğan seinem Ziel, als Präsident uneingeschränkter Herrscher über die Türkei zu werden, einen grossen Schritt näher gekommen.  

Do 09. November 19.00 Barockzimmer

Znacht der Zukünfte: Tod

Der Znacht der Zukünfte bringt Sie – hoppla! – ins Jahr 2030. Dieses aussergewöhnliche futuristische Stelldichein vereint einmal im Monat eine intime Runde von vorausschauenden Bürgern sowie prominenten Vor- und Nachdenkerinnen.  

Mo 13. November 19.30 Erkerzimmer

Europa gestalten – ausserhalb des Parlaments?

«culturescapes 2017»

Im Schatten von Grenzzäunen, der Schuldenkrise und Rechtspopulismus feiern Griechenland und die Schweiz 100 Jahre diplomatische Beziehungen. Im Rahmen der Biennale «CULTURESCAPES» suchen wir im Karl neue Wege durch die stürmischen Zeiten: Wie können junge Europäerinnen und Europäer an einem besseren und vereinten Europa arbeiten? Wie können sie Europa ausserhalb der Parlamente gestalten? Drei junge Aktivistinnen und Aktivisten aus der Schweiz und Griechenland diskutieren Möglichkeiten ausserparlamentarischer politischer Partizipation mit Beispielen aus ihren Ländern. 

Mi 15. November 19.30 Saal

Wie steht es um die Welt: Chaos oder fortschrittliche Zukunft?

Nach dem Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“, das sich mit der Entstehungsgeschichte globaler Krisen beschäftigt, widmet sich der Berliner Autor und Journalist Fabian Scheidler in seinem neuen Buch „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“ der Gegenwart und Zukunft.  

Do 16. November 18.00 Barockzimmer AUSVERKAUFT

Flucht, Migration und die Grenzen des Weltbürgerrechts

«Lange Nacht der Philosophie 2.0»

Immanuel Kant behauptete Ende des 18. Jahrhunderts als erster ein Weltbürgerrecht. Er verstand darunter ein Besuchsrecht: Jeder Mensch habe das Recht, sich überall auf der Welt zur Gesellschaft anzubieten; ein fremder Staat dürfe ihm nicht feindlich begegnen, ihn aber abweisen, „wenn es ohne seinen Untergang geschehen kann.” 

Do 16. November 19.30 Saal

Demokratie drauf, Demokratie drin? Ein Gespräch mit Colin Crouch

Der britische Politikwissenschaftler und Soziologe Colin Crouch hat der Welt 2004 einen Begriff geschenkt: Die Postdemokratie. Ein Schlagwort. Es taucht dort auf, wo Demokratien ins Stolpern geraten. In drei provokativen Werken beschreibt Crouch, wie die westlichen Nationen auf den ersten Blick alle Kennzeichen funktionierender Demokratien aufwiesen.  

Di 21. November 19.00 Saal

Club español: Cerca de tu Casa

Filmabend von Podemos Zürich

Das spanische Musical-Drama «Cerca de tu Casa» spielt im Jahr 2007, kurz bevor die Wirtschaftskrise ausbricht und die Immobilienblase platzt. Sonia, die keine Arbeit mehr findet und die Hypothek für ihr e Wohnung nicht mehr bezahlen kann, muss nach einer Zwangsräumung wieder zu ihren Eltern ziehen. 

Sa 25. November 13.00-20.00 Ganzes Haus

Collage des Artistes

Wo läuft das Internet dem Theater den Rang ab und warum? Kann man etwas dagegen unternehmen? Was bewegt Menschen dazu, sich ausser Haus zu begeben und in eine Performance, in ein Zirkus-Spektakel oder in eine Tanzvorstellung zu sitzen, statt sich diese gemütlich von zu Hause aus im Internet anzusehen?  

Mo 27. November 19.30 Restaurant

Geschichten von Fern nach Nah

Zugewanderte Menschen erzählen ihre Geschichten: So einzigartig und individuell wie die Menschen, so unterschiedlich sind ihre Erlebnisse und Begegnungen. Frühe Erinnerungen werden mitgeteilt, Gerüche aus der Heimat beschrieben, dazu Gründe, warum das geliebte Zuhause in die weite Ferne gerückt ist und wie sich das Nahe nun anfühlt. Was beschert Probleme, wo sind Hindernisse, was bietet neue Möglichkeiten und Chancen? 

Do 30. November 19.30 Saal

Das Moment: Ekstase

Das Literatur-Open Mic

Manche suchen sie in Drogen und durchgefeierten Nächten, andere im Sport, der Musik, der Liebe – oder in der Literatur: Die Ekstase. Das Gefühl, aus sich hinauszutreten, die Kontrolle zu verlieren, den Alltag hinter sich zu lassen. 

Dezember 2017

Fr 01. Dezember ab 19.00 Ganzes Haus

Mit Waffen auf Computer schiessen

Wie wird in Zukunft Krieg geführt?

Die Friedensprojekte des letzten Jahrhunderts haben viel bewegt, doch ist die Welt von der Utopie eines friedfertigen Planeten weit entfernt. Die digitale Revolution und der Zuwachs technologischer Neuerungen in einer vernetzen Welt werden Kriege verändern, sie grausamer oder vielleicht auch gerechter machen. Karl geht an die Front und wird zum Schlachtfeld der Worte und zum Sperrgebiet für Floskeln. Wie wird in der Zukunft Krieg geführt? Wir wollen es wissen! Ein Themenabend mit Podien und Workshop: 

Di 05. Dezember 19.30 Saal

Heile Welt Schweiz?

Workshop: Brennpunkte der Schweizer Sicherheitspolitik

Als neutrales Land nimmt die Schweiz eine besondere geopolitische Rolle ein. Als Kleinstaat in einer globalisierten Welt ist sie jedoch auf internationale Kooperation im Bereich der Sicherheitspolitik angewiesen. Von der Krim-Krise über Terroranschläge bis zum Krieg in Syrien – die letzten Jahre haben neue Dimensionen in der Sicherheitspolitik aufgetan. Angesichts dieser neuen globalen Herausforderungen an die Schweizer Sicherheitspolitik wird eine klare Strategie auch in einem neutralen Kleinstaat immer wichtiger. Doch wie soll eine solche Strategie genau aussehen? Deine Ideen sind gefragt! 

Mi 13. Dezember 20.00 Saal AUSVERKAUFT

Darknet & Gomorrha

Workshop: Wie funktioniert die digitale Unterwelt?

Willkommen im Darknet! In der digitalen Wildnis, wo illegale Marktplätze blühen und sich Hacker frei bewegen. Ein Spielplatz für Dealer und Fälscher, aber auch ein sicherer Hafen für Whistleblower und Unterdrückte. Wie funktioniert die anonyme Unterwelt des Webs? 

Fr 15. Dezember 19.30 Erkerzimmer

Fünf/Siebzehn: Der herrlichste Literaturclub der Schweiz

Das Schweizer Buchjahr 2017 im Gespräch

Was waren die fünf wichtigsten Titel auf dem Schweizer Buchmarkt 2017? Zum dritten Mal tagt der herrlichste Literaturclub der Schweiz im Karl und diskutiert die Lage der helvetischen Belletristik. In einer Podiumsdiskussion mit Studierenden der Universität Zürich wird seziert und beweihräuchert, polemisiert und beschwichtigt, beleidigt und bejubelt – bis alle wissen, was 2017 auf jeden Fall zu lesen gewesen wäre. 

Fr 15. Dezember ab 20.00 Saal

Das Leben – eine Gebrauchsanweisung

Das zweite alternative Berater-Festival

Wir haben uns ein zweites Mal auf die Suche nach Beraterinnen und Beratern gemacht, die sich auf das Leben spezialisiert haben, und zwar ohne Rücksicht auf homöopathische Dosierungen, gerahmte Diplome, hohe Stundensätze und guten Ruf zu nehmen. Wir wurden fündig.

In intimen Zweier-Situationen treffen Sie an unserem Festival nun auf die oder den Lebensberatenden Ihrer Wahl. Sie haben jeweils 15 Minuten Zeit, gemeinsam über eine Frage zu reden, die Sie beide beschäftigt. Seien Sie so frei! 

Di 19. Dezember 19.30 Barockzimmer

Ein Hauch von Freiheit – Riot-Lesung mit Gerd Dembowski

Eine leicht weihnachtliche Riot-Lesung mit Gerd Dembowski

Aus Gerd Dembowski rumpeln und poltern Geschichten hervor, als sei er der Ghostwriter des Weihnachtsmanns. Sie spielen zwischen Highways und Zugschienen in Midwest USA, zwischen Geisterstädten und besetztem Haus. Sie handeln vom Tannenbaum jagenden Grossvater genauso wie vom beruhigenden Schnee in Witikon.

Lesen allein ist zu langweilig, deshalb puzzelt The Big Dembowski seine Texte in ein liebevolles Chaos aus Spielzeuggeräuschen, eigenem Riot-Folkgesang und Jingle Bells. Immer auf der Suche nach etwas richtigem Leben im falschen. 

Januar 2018

Mo 15. Januar bis 26. Januar 2018 Grossmünsterplatz

Winterreden 2018

Karls Erkerfenster ist wie gemacht für grosse Reden.
Neun Persönlichkeiten richten im Januar ihr Wort an das Publikum auf dem Grossmünsterplatz. Wir freuen uns auf Ausschweifungen und Ausbrüche, Temperament, Tacheles und Tabula Rasa mit der Welt.

Um 18 Uhr, wenn die Grossmünsterglocken verklungen sind, ist in der Zürcher Altstadt zwei Wochen lang Zeit für grosse Gesten und kleine Zeichen.

Montag, 15. Januar:
Christa Rigozzi, Moderatorin und Entertainerin

Dienstag, 16. Januar:
Réda El Arbi, Blogger, Autor, freier Journalist

Mittwoch, 17. Januar:
Markus Theunert, Fachmann für Männer- und Geschlechterfragen

Donnerstag, 18. Januar:
Patti Basler, Bühnenpoetin und Kabarettistin

Freitag, 19. Januar:
Daniel Egli, Stadionspeaker FCZ

Dienstag, 23. Januar:
Julia Weber, Autorin

Mittwoch, 24. Januar:
Yves Bossart, Philosoph, Autor, Moderator

Donnerstag, 25. Januar:
Liska Bernet, Flüchtlingsaktivistin

Freitag, 26. Januar:
Svenja Goltermann, Professorin für Geschichte der Neuzeit

Tickets gibt es keine und Platz hat es genug, spontan vorbeikommen lohnt sich also. 

Fr 19. Januar 18.00 Grossmünsterplatz

5. Winterrede 2018: Daniel Egli

Winterrede von Daniel Egli, Stadionspeaker FCZ

Darüber müssen wir reden: «Ich habe ja nichts gegen Zürcher… ABER! Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Wie konnte mein Zürich bloss zu diesem veganen, co-working-space-verseuchten, stand-up-paddling-Paradies verkommen, das es heute ist? Zu süss war wohl die Versuchung, plötzlich als Weltstadt zu gelten. Kaum dem zwinglianischen Korsett aus Anstand und Bescheidenheit entronnen, schon das neue Berlin, London oder New York – koste es, was es wolle! Ich habe ja wirklich nichts gegen Zürcher… ABER! Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.»

Das möchte ich verschweigen: «Das Sechseläuten, die Albisgüetlitagung und den Grasshoppers Club Zürich.»

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Februar 2018

Do 22. Februar 18.30 Saal

Abstimm-Bar: Informiert diskutieren über die No-Billag-Initiative

Seid ihr noch unentschlossen, wie ihr bei der kommenden Abstimmung zur No-Billag-Initiative abstimmen werdet? Oder habt ihr bereits eine klare Meinung und möchtet gerne über diese mit anderen diskutieren?

DemocracyNet.eu lädt euch herzlichst zur «Abstimm-Bar» im Karl ein. Ziel ist, in einem lockeren, offenen und respektvollen Umfeld ─ vielleicht auch mit einem Glas Bier oder einem Kaffee ─ über die No-Billag-Initiative zu diskutieren. 

Sa 24. Februar 13.00 ganzes Haus

AUSVERKAUFT – Winterkongress der Digitalen Gesellschaft

Die Digitale Gesellschaft Schweiz lädt zum ersten Winterkongress im Karl! Während eines Tages werden Themen rund um Informationstechnologie, Digitalisierung und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft in über 25 verschiedenen Vorträgen und Workshops behandelt. Das öffentliche Programm startet um 13 Uhr mit einer Keynote, danach beginnen die Workshops. 

März 2018

Do 01. März 20.00 Saal

Das Moment: Gestern – Literatur-Open Mic

«Das Moment» ist eine offene Literaturbühne. In einem zwanglosen Rahmen sind alle willkommen, können kommen und gehen wann sie wollen. Wer sich traut und Lust hat, kann einen Text vorlesen – egal, ob selbst geschrieben oder nicht, ob passend zum Thema oder peripher damit verwandt. 

Do 08. März 19.30 Barockzimmer

Antiromantisches Manifest – Lesung von Marie Rotkopf

Marie Rotkopf teilt ordentlich aus gegen Nationalromantiker und Poplinke, Postfeministinnen wie Patriarchen, Luther wie Mütter. Rotkopfs «Antiromantisches Manifest» ist eine Sammlung polemischer Betrachtungen einer Französin, die seit zehn Jahren in Deutschland lebt. 

Mi 14. März 17.00 Erkerzimmer

Stammtisch ZusammenHalt – Offener Austausch

Am ersten «Stammtisch zusammenHalt» treffen sich verschiedene Institutionen, Vereine und Privatpersonen, die sich beruflich wie privat für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft einsetzen. Beim unkomplizierten Austausch werden Themen wie Integration, Migration, Rassismus und Diskriminierung, Ausgrenzung und das Anderssein bearbeitet. 

Do 15. März 20.30 Restaurant

Harry Schraemli Cocktail Club

Auf den Spuren der helvetischen Cocktailkultur

In losen Abständen widmet sich der Harry Schraemli Cocktail Club der Geschichte der Schweizer Barkultur. Im Zentrum dieses Vorhabens steht die Gastronomielegende Harry Schraemli, der Anfang der 1930er Jahre als erster in der Schweiz Bücher zum Thema publizierte.

Wie kam die Schweiz zum Cocktail? Oder wie kam der Cocktail zur Schweiz? Welche Bedeutung kommt dem Alkoholgenuss in einer Gesellschaft zu? Was für Veränderungen lassen sich im Bereich der Trinkkultur über die Jahrzehnte feststellen? Und wie steht es schliesslich um das Berufsbild des Bartenders und dessen Wahrnehmung?  

Fr 16. März 19.30 Erkerzimmer AUSVERKAUFT

Africa Is Not A Country – Reportagen vom Rande des Kontinents

Der Berner Journalist Christian Zeier hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Länder in Nord-, Süd-, West- und Ostafrika besucht. Entstanden sind dabei längere Reportagen über Fortschritt, Glauben und Demokratie – genauso wie über Krankheit, Flucht oder Diktaturen. Mit einer Lesung aus ausgewählten Texten fasst der Reporter seine Impressionen an einem Abend zusammen. Es entsteht ein Bild eines vielfältigen Kontinents – jenseits der eindimensionalen Wahrnehmung, die in der Öffentlichkeit dominiert. 

Do 22. März 19.30 Saal

Rauschlabor – Drinks und Debatten

Jede Gesellschaft schafft sich ihre eigenen Räume für Rauscherfahrungen, in denen die Regeln des Alltags ausser Kraft gesetzt sind und sich unsere sinnliche Wahrnehmung verändert. Für einen Abend wird Karl selbst zum Schauplatz und Reflexionsort von Rauschzuständen: Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Lebens- und Forschungsbereichen bringen nicht nur brisante Diskussionsfragen mit, sondern auch exotische Drink-Rezepturen. In Gruppen werden die Cocktails unter Anleitung der Rausch-ExpertInnen zubereitet, so dass beim anschliessenden Genuss über soziale, politische und ästhetische Dimensionen des Rausches debattiert werden kann. 

Fr 23. März 20.00 Saal AUSVERKAUFT

Ausgedient? Theater-Debatte zum Thema Alter

Das Arbeitsleben ist vorbei, die Kinder sind ausgeflogen. Ab jetzt steht einem aktiven und selbstbestimmten Alter nichts mehr im Weg. Oder doch? Auf der einen Seite lockt der letzte Lebensabschnitt mit lang ersehnter Freiheit, mit Zeit und Musse für eigene Bedürfnisse und Ideen. Auf der anderen Seite aber droht Leere durch plötzliches, ausschliessliches auf sich Selbst gestellt sein und dem damit verbundenen Bedeutungsverlust. Nach und nach werden Einschränkungen spürbar, Kräfte lassen nach, der Freundeskreis verkleinert sich, und das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden droht zur Gewissheit zu werden.
Ausgedient? 

April 2018

Di 03. April 19.30 Erkerzimmer

Das digitale Abendmahl – Gespräch mit Joël Luc Cachelin

Der digitale Vordenker Joël Luc Cachelin sucht Gott im Internet: Tragen die klassischen Vorstellungen von Gott in der heutigen technologisierten gesellschaftlichen Realität? An was glauben die Menschen in einer schnelllebigen Zeit? Religion bietet Orientierung in einer komplexen Welt: Ist die Digitalisierung die Basis für einen neuen Glauben? Ist das Internet das gelobte Land? Diese Fragen stellt Cachelin in seinem neusten Buch «Internetgott», das sich mit den metaphysischen Aspekten der Digitalisierung beschäftigt. 

Do 05. April 19.30 Erkerzimmer

Die Poesie des Unspektakulären

Austausch über den Weg in die berufliche Selbstständigkeit

Eigene Konzepte, Pläne und Ziele zu entwickeln ist wichtig. Doch was heisst es, im Alltag an einer Idee dranzubleiben um sie dann in die Realität – zum Beispiel in die berufliche Selbstständigkeit – zu überführen? 

So 08. April 15.00 Restaurant

Generation Gegenwart – Das Edition Unik-Café

Ursula, Ruth und Lilo: Das sind ein Chreis-Foif-Chind, eine Ölmalerin und eine orgelspielende Bergsteigerin. Sie haben viel erlebt und hören damit noch lange nicht auf. Im Rahmen des biografischen Schreibprojektes «Edition Unik» haben sie ein Buch über ihr Leben verfasst und halten nun ein persönliches Zeitdokument in den Händen.

Was bedeutet es, das eigene Leben auf Papier zu bringen? Wie reagieren Familie und Freunde auf das Buch? Welche Fragen tauchen auf, was ist in der Erzählung fremd und neu, was blieb bis jetzt unan- und unausgesprochen? 

Di 10. April 19.30 Saal

Über die Macht der Sprache – Gespräch mit Philipp Hübl

Sprache ist nicht nur das gesprochene Wort. Sie ist ein Mittel zur Verständigung und geschieht mit allen fünf Sinnen. Sprache ist unabhängig von Raum und Zeit. Sprache lenkt unsere Aufmerksamkeit. Und Sprache strukturiert unser Denken.

Der deutsche Philosoph und Sprachwissenschaftler Philipp Hübl beschäftigt sich damit, wie Sprache unser Denken beeinflusst. 

Mi 11. April 19.30 Saal

Schweizer Europapolitik in der Sackgasse?

Podiumsdiskussion

Die Schweizer Europapolitik stolpert von Krise zu Krise. Die Beziehungen des Landes zu seinem wichtigsten Handelspartner hängen in der Luft. Die Diskussionen über ein Rahmenabkommen drohen die Schweiz in eine Sackgasse zu führen – die sich schon seit langem abzeichnet. 

Do 19. April 19.30 Erkerzimmer

Andere Stadt? Andere Planung!

Ein Gespräch über lebenswerte Städte und nachhaltige Planung

Wie können wir unsere Städte nachhaltig gestalten und so die Zersiedelung stoppen? Was braucht es, damit Städte lebenswert sind? Die steigende Zahl der Arbeitsplätze führt zu Bevölkerungswachstum und Druck auf den Wohnungsmarkt. Gründe dafür sind sowohl die fehlende bauliche Dichte als auch die unzureichende Durchmischung von Wohnen und Arbeiten. In der Folge wird dezentral gewohnt und die Distanz zu Arbeitsplatz, Kultur- und Konsumangeboten meist mit dem Privatfahrzeug oder öffentlichen Verkehr überbrückt. Das macht Staumeldungen und überfüllte Züge zur Tagesnorm. 

Mi 25. April 19.30 Erkerzimmer

Na logo! Workshop: Logisch argumentieren

Bist du in einer Diskussion schon einmal eine «Slippery Slope» hinuntergerutscht? Oder verwendest du in Debatten manchmal «Strohmann-Argumente»? Beides sind Konzepte aus der Logik – der Kunst der Schlussfolgerung. Mit dem Ausdruck «Ist ja logisch!», den wir gerne dann verwenden, wenn uns etwas einleuchtend erscheint, hat die philosophische Logik aber wenig zu tun. Diese geht den Dingen genauer auf den Grund: Anstatt um Meinungen oder um richtig und falsch geht es in der Logik um das korrekte Argumentieren. Wann ist ein Argument gültig, wahr und schlüssig? Wann ist eine Schlussfolgerung folgerichtig – und wie erkennt man Fehlschlüsse? 

Mai 2018

Mi 02. Mai 19.30 Saal

Facebook-Judo für Anfänger

Workshop: Argumentieren auf Social Media

Die Kommentarkultur im Netz ist ein heiss diskutiertes Thema. Egal auf welcher Plattform man sich befindet; die Menschen loben und kritisieren, versenden Liebes und Liebgemeintes – und manchmal auch Beschimpfungen oder offenen Hass. Wie kann ich als Nutzerin oder Nutzer in Kommentarspalten oder in den Sozialen Medien auf Anpöbelei, Verschwörungsgemunkel oder offenen Hass reagieren? Wann bringt Gegenrede etwas, wann nicht? 

Do 03. Mai 19.30 Erkerzimmer

Menschen in Schubladen

Gespräch mit Musliminnen und Muslimen

«Muslime» und «der Islam» sind in aller Munde. Keine Woche vergeht, in der nicht Islamexperten oder Journalistinnen über muslimische Menschen und ihre Religion berichten. Dabei fällt auf: Über Musliminnen und Muslime wird viel geredet – mit ihnen hingegen wenig. Halbwissen, Unkenntnis und fehlende Berührungspunkte mit Angehörigen von muslimischen Gemeinschaften führen zu Skepsis, Klischees und Vorurteilen: Menschen werden in Schubladen gesteckt. 

Di 08. Mai 18.30 Erkerzimmer

Abstimm-Bar – Diskussion über die Vollgeld-Initiative

Bist du noch unentschlossen, wie du bei der kommenden Abstimmung zur Vollgeld-Initiative abstimmen wirst? Oder hast du bereits eine klare Meinung und möchtest gerne über diese mit anderen diskutieren?
Dann lädt dich DemocracyNet herzlichst ein, an der «Abstimm-Bar» teilzunehmen! Ziel ist es, in einem lockeren, offenen und respektvollen Umfeld – vielleicht auch mit einem Bier oder einem Kaffee – über die Vollgeld-Initiative zu diskutieren. 

Mi 16. Mai 19.30 Saal

Inklusive Sternchen – Podium zu gerechter Sprache

Kaum eine Diskussion erhitzt die Gemüter so sehr, wie jene über gendergerechte Sprache. Stern*chen, Boden_striche oder GROSSBUCHSTABEN mitten im Wort wirken irritierend. Die einen fühlen sich in ihrem Sprechen kontrolliert, andere hoffen, dass man sich irgendwann an neutrale Begriffe gewöhnt, wieder andere suchen Orientierung in Richtlinien. 

Do 17. Mai 19.30 Saal

Nonsens im Netz

Workshop: Die Wahrheit ins Internet zurückbringen

Von digitalen Streichen über Bullshit und Fake News: Wir begegnen im Internet einer Flut von Nonsens. Doch was ist Nonsens im Netz überhaupt und woher kommt er? Ist er problematisch? Und warum sind wir so anfällig dafür? In seinem Buch «Schwimmen lernen im digitalen Chaos» geht der Digitalexperte Philippe Wampfler unter anderem diesen Fragen auf den Grund. 

Di 22. Mai 19.30 Erkerzimmer

Keine Ruhe nach dem Sturm – Gespräch und Lesung mit Ulrike Heider

In ihrem autobiographischen Roman «Keine Ruhe nach dem Sturm» schreibt Ulrike Heider, Autorin der 68er-Generation, persönliche Geschichte als Zeitgeschichte. Nach einem zornigen Blick zurück auf die 50er-Jahre erleben wir hautnah, wie befreiend der politische und kulturelle Aufbruch der späten 1960er und frühen 1970er Jahre für sie als junge Frau war. Heider berichtet von Höhepunkten, Kriminalisierung und Zerfallserscheinungen der antiautoritären Protestbewegung.  

Do 24. Mai 19.30 Erkerzimmer

«Españoles en el Exilio» – Filmvorführung und Diskussion

Infolge der Wirtschaftskrise haben seit 2007 Tausende Spanierinnen und Spanier ihre Heimat verlassen. Einer davon war der Student Rubén Hornillo. Im Dokumentarfilm «Españoles en el Exilio» («Spanier im Exil») erzählt er als Regisseur die Geschichten der Auswanderinnen und Auswanderer: Menschen zwischen 25 und 50 Jahren, meist hoch qualifiziert, die Spanien den Rücken kehrten. 

Do 24. Mai 20.00 Restaurant

MusiQuiz – Lieder, Melodien und Bilder raten

Nach durchschlagenden Erfolgen in der restlichen Schweiz (Baden, Aarau) kommt das MusiQuiz erstmals nach Zürich! Wir raten uns einmal durch die ganze Musikgeschichte und wieder zurück – ein heiterer und lehrreicher Abend. 

Di 29. Mai 19.30 Saal AUSVERKAUFT

Alone through Iran: 1144 miles of trust

Filmvorführung und Diskussion

«Alone through Iran» ist ein Dokumentarfilm über die 45-jährige Schwedin Kristina Paltén, die innerhalb von 58 Tagen alleine durch den Iran joggte. Das Ziel: Sich ihren Vorurteilen gegenüber dem Land, der Bevölkerung und der Kultur zu stellen. Wie ist es, als Frau alleine quer durch ein muslimisches Land zu joggen? War es leichtsinnig, sich ohne Schutz auf diese Reise zu begeben? 

Juni 2018

Fr 01. Juni 19.30 Erkerzimmer

Fünf/Achtzehn: Der ehrlichste Literaturclub der Schweiz

Das Schweizer Buchjahr 2018 im Gespräch

Was waren in diesem Frühjahr die fünf wichtigsten literarischen Neuerscheinungen auf dem Schweizer Buchmarkt? Zum vierten Mal tagt der ehrlichste Literaturclub der Schweiz im Karl und diskutiert die Lage der helvetischen Belletristik.
In einer Podiumsdiskussion mit Studierenden der Universität Zürich wird seziert und beweihräuchert, polemisiert und beschwichtigt, beleidigt und bejubelt – bis alle wissen, was in diesem Frühling in jedem Fall zu lesen gewesen wäre. 

Mi 06. Juni 12.00 Restaurant

Küchentisch-Politik

Junge Erwachsene treffen Zürcher Gemeinderäte

Wo gibt es Freiräume für Jugendliche? Bekommt Zürich endlich ein neues Fussballstadion? Und wieso ist Zürich eine der teuersten Städte der Schweiz? Kritisch, provokativ oder einfach interessiert: Beim gemütlichen Zmittag im Karl sind alle Fragen erlaubt und werden von Zürcher Gemeinderätinnen und Gemeinderäten in aller Ruhe und nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. 

Mi 06. Juni 19.00 Barockzimmer

Znacht der Zukünfte: Das Gehirn

Der Znacht der Zukünfte bringt Sie – hoppla! – ins Jahr 2030. Dieses aussergewöhnliche futuristische Stelldichein vereint eine intime Runde von vorausschauenden Bürgern sowie prominenten Vor- und Nachdenkerinnen. 

Fr 08. Juni 20.00 Dachterrasse

«Lanz» und die Sprache

Dachterrassen-Lesung und Gespräch mit Flurin Jecker

Eigentlich will Lanz ja gar nicht schreiben. Den Kurs «Wie schreibe ich einen Blog» hat er nur gewählt, weil seine Flamme Lynn auch hier sein soll. Je länger die Projektwoche aber dauert (und Lynn auch tatsächlich auftaucht), desto mehr Freude bereitet ihm das Schreiben. Der 14-Jährige schreibt über seine Gedanken und Gefühle, sein Pendeln zwischen den getrennten Eltern, seine Verwirrung. Denn: Das Leben mit vierzehn ist gerade ganz schön kompliziert. 

Mo 11. Juni 19.00 Saal

Floskeln und Fakten

Vortrag, Floskelbingo und Diskussion

Bla bla, schwurbel schwurbel. Floskeln sind in der Alltagssprache ganz praktisch: als Lückenfüller, um Gesprächspausen zu vermeiden oder um zu kaschieren, dass man keine Ahnung hat. Leere Worthülsen und abgedroschene Phrasen begegnen uns tagtäglich, gerade in den Medien. Wird mal wieder auf «offener Strasse» demonstriert? «Sinkt das Thermometer» und regnet es «sintflutartig» – gibt es vielleicht gar ein «Wetterchaos»? Und was bedeutet ein Begriff wie «Nullwachstum» in der Wirtschaft? 

Di 12. Juni 19.00 Saal

Auf ein Gespräch mit… trans Menschen

Kommen Sie auf ein Gespräch mit trans Menschen vorbei. Erfahren Sie mehr über Ihr eigenes Geschlecht und welchen Einfluss Geschlechter auf das tägliche Leben haben.

Das Transgender Network Switzerland hat zehn trans Menschen eingeladen, mit Ihnen zu diskutieren und Ihre Fragen in kleiner Runde zu beantworten.  

Mo 18. Juni 19.30 Saal

Diskussion: Smarte Gesellschaft für alle?

Die Vision einer «Smart City» soll einen besseren Lebensstandard für die Bevölkerung garantieren. Was für einige rosig ist, ist für andere düster. Wie inklusiv kann eine solche intelligente Stadt überhaupt sein? Was wird gemacht, damit niemand ausgeschlossen und verdrängt wird? 

Mi 20. Juni bis Sa 23. Juni Ganzes Haus

Imp!act Zürich

Jammern kann jeder – etwas ändern aber auch. Das imp!act Team ist das erste Mal zu Gast im Karl. Sie unterstützen dich dabei Projekte anzureissen, zu Ende zu denken und umzusetzen. 

Do 21. Juni 19.30 Saal

Penis-Dialog #1: Sexualität

Offenes Gespräch über Männlichkeit und Sexualität

Mit Sorgfalt und Respekt, aber ohne Tabus: männer.ch lanciert mit den Penis-Dialogen eine längst fällige Gesprächsreihe. Nicolas Zogg und Markus Theunert laden ein zum offenen Gespräch über alles, was mit Männern und Männlichkeiten zu tun hat. 

Mi 27. Juni 17.00 Erkerzimmer

Stammtisch zusammenHalt

Offener Austausch

Am zweiten «Stammtisch zusammenHalt» treffen sich Institutionen, Vereine und Privatpersonen, die sich beruflich wie privat für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft einsetzen. Beim unkomplizierten Austausch werden Themen wie Integration, Migration, Rassismus und Diskriminierung, Ausgrenzung und das Anderssein bearbeitet. 

Do 28. Juni 19.30 Erkerzimmer

An die Grenzen gehen – in die Quere kommen

Gerade jetzt erleben wir die grösste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Über 65 Millionen Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Viele suchen Schutz in Europa, doch sie werden an den Grenzen aufgehalten. In prekären Durchgangscamps verharren sie oft wochenlang. Aus Europa brechen Menschen auf, um an den Grenzen Unterstützung zu leisten. Freiwillige aus der Zivilgesellschaft engagieren sich da, wo die staatliche Hilfe nicht ausreichend ist. Sie organisieren sich in Gruppen oder reisen auf eigene Faust, um die Menschen auf der Flucht mit nötigen Hilfsgütern zu versorgen. 

Sa 30. Juni 14.00 Erkerzimmer AUSVERKAUFT

Hätte ich doch was gesagt!

Workshop: Argumentieren gegen Stammtischparolen

Ein diskriminierender Spruch fällt – und dir fehlen die Worte. Im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder bei der Familienfeier: Immer wieder kommt es vor, dass wir mit abwertenden Aussagen über andere Menschen oder Gruppen konfrontiert sind. Spontan auf solche «Stammtischparolen» zu reagieren, ist nicht einfach. Denn meist sind die Sprüche so verallgemeinernd und absolut formuliert, dass rationales Argumentieren dagegen schwer fällt.