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Di 12. März 19.00 Saal

Dazugehören und Ausgrenzung im Stadtzürcher Alltag

Präsentation und Podiumsdiskussion

Was bedeutet Zugehörigkeit für Stadtzürcher*innen, die als Kind von Einwanderer*innen in der Schweiz aufgewachsen sind? Mit welchen negativen oder positiven Zuschreibungen und Klischees sind sie im Alltag konfrontiert? Wie gehen sie damit um? Diese Fragen stellten drei Forscherinnen der Universität Neuchâtel und des nccr – on the move jungen Stadtzürcher*innen. Die Forscherinnen beleuchten, welche Umstände Zugehörigkeit und Ausgrenzung begünstigen und wie Betroffene darauf reagieren.

Ständig gefragt werden, woher man denn nun wirklich komme, nicht abstimmen und wählen können, schulisch immer unterschätzt werden. Von solchen alltäglichen Erfahrungen berichten Menschen, die als Kinder von Einwanderer*innen in der Schweiz aufwuchsen. Diese Erfahrungen sind nicht nur weit verbreitet. Sie häufen sich auch über unterschiedliche Lebensabschnitte hinweg. An der Veranstaltung präsentieren die Forscherinnen ihre Ergebnisse und diskutieren mit Fachpersonen und dem Publikum über Ansätze und Möglichkeiten um im Alltag gegen Klischeevorstellungen, Diskriminierung und Rassismus vorzugehen. Was können Einzelne tun? Wo stehen Institutionen in der Verantwortung? Gibt es wirksame Ansätze?

Präsentation von Carolin Fischer und Joanna Menet (MAPS). Diskussion mit Giacomo Dallo (OJA), Rahel El-Maawi (Bla*sh), Nina Fargahi (edito), Christof Meier (Integrationsförderung Zürich) und Sibylle Mathis (PH Zürich). Moderiert von Janine Dahinden (Universität Neuchâtel).

Eintritt: frei

Eine Veranstaltung der Integrationsförderung der Stadt Zürich und dem Maison d’analyse des processus sociaux (MAPS) der Universität Neuchâtel.

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